Das wünschen sich die Mainzer 2019 von der Stadt

Ein schöneres Rheinufer, mehr Parkplätze oder weniger Baustellen: Wir wollten von unseren Lesern wissen, was sie sich von der Stadt Mainz für 2019 wünschen. So sieht das Ergebnis aus.

Das wünschen sich die Mainzer 2019 von der Stadt

Das neue Jahr steht vor der Tür, die meisten Vorsätze sind schon gefasst. Doch nicht alles können die Mainzer selbst verwirklichen. Merkurist wollte deshalb in einer Umfrage wissen, was sie sich von der Stadt für das Jahr 2019 wünschen. Das Ergebnis ist eindeutig:

Mehr Angebot für Studenten

Am wenigsten interessieren sich die Mainzer für ein größeres Angebot für Studenten. Nur 4 Prozent der Befragten wünschen sich weitere Ergänzungen zum Semesterticket oder auch dem Theatertarif. Ab drei Tage vor einer Vorstellung können Mainzer Studenten der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und Hochschule nämlich kostenlos eine Eintrittskarte bekommen.

Mehr Kitaplätze

Auch mehr Kitaplätze gehören nicht zu den sehnlichsten Wünschen der Mainzer: Insgesamt 6 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es genug Betreuungsplätze gibt. Die Stadt sieht das allerdings anders. Laut einer Beschlussvorlage des Stadtrats aus dem Mai 2015 übersteigen in der Altstadt die Anmeldezahlen die frei werdenden Kita-Plätze. Neue Einrichtungen sind deswegen in Planung: In Hartenberg-Münchfeld und auf dem Lerchenberg sollen vier neue Kitas entstehen.

Mehr Parkplätze

Parkplätze in Mainz sind Mangelware – besonders, wenn sie nichts kosten und in der Innenstadt liegen sollen. 2018 sind durch die Bauarbeiten in der Großen Langgasse weitere 100 Parkplätze entfallen. 11 Prozent der befragten Leser wünschen sich deshalb mehr Parkplätze für 2019.

Weniger Baustellen

Egal ob Schiersteiner Brücke oder Große Langgasse: Viele Mainzer sind von den ständigen Baustellen genervt. Deshalb wünschen sich 11 Prozent der Befragten, dass es 2019 weniger Baustellen in Mainz gibt. Der Wunsch wird allerdings nicht erfüllt: Die Bauarbeiten in der Großen Langgasse gehen weiter, ab April wird zudem die Boppstraße umgestaltet. In unserer Übersicht sind die wichtigsten Baustellen 2019 aufgelistet.

Verschönerung des Rheinufers

12 Prozent der Befragten empfinden das Rheinufer nicht gerade als einladend. Verschönern könnte die Stadt das Rheinufer zum Beispiel mit einem weiteren Strand oder mehr Gastronomie. Auch eine klare Trennung von Fuß- und Radwegen könnte helfen, denn die kommen sich am Rheinufer häufig in die Quere. Mehr Grünflächen oder ein Rheinschwimmbad wären weitere Möglichkeiten, das Ufer zu verschönern, fanden Merkurist-Leser bei einer Umfrage.

Verbesserung der Radwege

15 Prozent der Befragten wünschen sich von der Stadt Mainz bessere Radwege. Dabei steht es um den Radverkehr in Mainz nicht so schlecht: 2017 wurde Mainz mit dem Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie „Infrastruktur“ ausgezeichnet. Darüber hinaus kündigte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) im Sommer an, die Infrastruktur für Fahrräder weiter zu verbessern.

Mehr bezahlbaren Wohnraum

40 Prozent der von uns befragten Merkurist-Leser haben sich entschieden: Sie wünschen sich von der Stadt Mainz im Jahr 2018 mehr bezahlbaren Wohnraum. Bis 2025 will die Stadt Mainz 5500 neue Wohnungen schaffen. Dafür wird am Zollhafen, auf dem Heiligkreuz-Areal oder auf dem Gelände der ehemaligen Peter-Jordan-Schule aktuell gebaut.

Zwei Prozent der Befragten haben für „Etwas anders“ gestimmt.

(lo)

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