Taubertsbergbad Mainz: Öffnung nach den Sommerferien rückt näher

Der Abbau der Traglufthalle im Taubertsbergbad steht bevor – und könnte der letzte sein. Denn die Sanierung des Taubertsbergbads kommt offenbar voran. Nach Angaben der Mainzer Stadtwerke soll das Bad nach den Sommerferien wieder öffnen.

Taubertsbergbad Mainz: Öffnung nach den Sommerferien rückt näher

Der Abbau der Traglufthalle im Taubertsbergbad steht bevor – und könnte der letzte sein. Denn die Sanierung des Hallenbads kommt nach Angaben der Mainzer Stadtwerke gut voran. Schon bald werden Besucher wieder im sanierten Taubertsbergbad schwimmen können.

„Die Baustelle füllt sich zusehends“, berichtete Michael Theurer, Pressesprecher der Mainzer Stadtwerke auf Merkurist-Anfrage. Am weitesten fortgeschritten seien die Umbauarbeiten im Bereich des Sport- und Familienbads. Auch während der Sommerferien (29. Juni bis 7. August) wird gebaut. Voraussichtlich nach Ende der Sommerferien werde das Bad zunächst für Schulen und Schwimmvereine im Probebetrieb öffnen. Einige Wochen später werde das Bad dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Im Herbst solle schließlich die Öffnung des Spa-Bereichs folgen. Konkrete Termine gebe es bislang noch nicht.

Im März hatten die Mainzer Stadtwerke die Sanierungsarbeiten übernommen. Aufgrund der Insolvenz des bisherigen Generalunternehmens Karrié hatten die Arbeiten bis dahin rund fünf Monate weitgehend stillgestanden (Merkurist berichtete).

„Eintrittspreise sollen sozial verträglich bleiben“

Diese Zeitverzögerungen und die Fertigstellung der Umbauarbeiten durch die Mainzer Stadtwerke dürften zusätzliche Kosten verursachen. Wie hoch diese ausfallen werden, lasse sich derzeit noch nicht beziffern. Die endgültigen Kosten ließen sich erst bestimmen, nachdem die Anlage in Betrieb genommen wurde, teilen die Mainzer Stadtwerke mit.

Unklar ist bisher auch, inwiefern es zu Veränderungen der Eintrittspreise komme. Die Eintrittspreise im Sport- und Familienbad sollen jedoch weiterhin „sozial verträglich bleiben“, so Theurer.

Besucher können sich auf einige Veränderungen freuen: So werde ein Teil des ehemaligen Erlebnisbad-Bereiches dem früheren Sportbad zugeschlagen. So entstehe ein Sport- und Familienbad. Neu hinzu kommt dort unter anderem eine Kletterwand im Sprungbecken. Das bisherige 25-Meter-Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, das Sprungbecken mit Fünf-Meter-Turm sowie die Rutschen bleiben bestehen. Der Wellness- und Spa-Bereich werde vergrößert.

Energieeffizientere Nutzung möglich

Große Kostenfaktoren eines Schwimmbads sind die Energie- und Wasserkosten. Durch die Sanierung soll die Anlage künftig effizienter betrieben werden können. Zuletzt wurde unter anderem eine Photovoltaikanlage installiert. „Die Photovoltaikanlage liefert klimafreundlich produzierten Strom, der direkt im Bad verbraucht wird“, so Theurer. Dadurch müsse weniger Strom eingekauft werden. Zudem versprechen sich die Stadtwerke weitere Stromeinsparungen durch eine bedarfsgerechte Steuerung der Pumpen mithilfe von sogenannten Frequenzumwandlern. Auch die Wassertechnik werde modernisiert. Dadurch solle künftig weniger Frischwasser verbraucht werden als bisher.

Ob es künftig einen Doppelbetrieb mit der Traglufthalle geben werde, ließen die Stadtwerke offen. Aktuell liege die Priorität auf der Fertigstellung des Hallenbads.

Begonnen hatten die Umbauarbeiten im August 2023. Mit der vollständigen Eröffnung im Herbst werden sie voraussichtlich nach fast drei Jahren ihren Abschluss finden. Damit wird auch das mittlerweile gewohnte Bild der Traglufthalle verschwinden.