So ticken die Mainzer OB-Kandidaten

Sieben Kandidaten – sieben Konzepte: In unserer Übersicht erfahrt ihr, wie die Kandidatinnen und Kandidaten zur Mainzer OB-Wahl 2023 ticken.

So ticken die Mainzer OB-Kandidaten

Sieben Kandidatinnen und Kandidaten kämpfen derzeit um das Amt des Mainzer Oberbürgermeisters. In den letzten Wochen hat Merkurist die Politiker zu Interviews getroffen, die die Nachfolge von Ex-OB Michael Ebling (SPD) antreten wollen. Was muss sich in Mainz verändern? Was sind ihre Visionen? Darüber haben wir mit ihnen gesprochen.

In unserer Übersicht findet ihr hier nochmal alle sieben Kandidaten-Interviews:

Marc Engelmann (FDP)

Er stand Ende Oktober als vierter Kandidat für die OB-Wahl fest: Der FDP-Politiker Marc Engelmann (32) will Oberbürgermeister von Mainz werden. Der promovierte Volljurist hat sich auf Öffentliches Recht und Verwaltungsrecht spezialisiert. Bei der vergangenen Landtagswahl kandidierte Engelmann bereits für die Liberalen um das Direktmandat im Wahlkreis II. Er gehört dem Kreisvorstand der Mainzer FDP an und ist in mehreren Landesfachausschüssen der Partei aktiv. Im Merkurist-Interview erzählt er, warum er Tempo 30 in der Mainzer Innenstadt problematisch findet, was er für junge Menschen tun würde und wie er seine Chancen einschätzt, die Wahl zu gewinnen.

Nino Haase (parteilos)

Bei der Oberbürgermeisterwahl 2019 schaffte es Nino Haase (parteilos) überraschend in die Stichwahl, unterlag dort Amtsinhaber Michael Ebling (SPD) mit 44,8 Prozent nur knapp. Nach dem Wechsel Eblings in die Landesregierung will es Haase nun wieder wissen. Vor einem Monat gab er seine erneute Kandidatur für die Wahl am 12. Februar bekannt. Doch warum war Haase seit der letzten Wahl politisch nicht mehr aktiv, was würde er mit den Biontech-Einnahmen machen und wie steht er zu kostenlosem ÖPNV?

Lukas Haker (DIE Partei)

Wenn er nicht gerade für „Die PARTEI“ in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung sitzt, macht er eine Ausbildung zum Erzieher. Nun will der Wiesbadener Lukas Haker (23) jedoch in Mainz durchstarten. Im Merkurist-Interview verrät Haker, welche Ziele er als Mainzer Oberbürgermeister verfolgen würde.

Mareike von Jungenfeld (SPD)

Der Name von Jungenfeld taucht in der Liste der Mainzer Oberbürgermeister schon auf: Von 1814 bis 1831 war Franz Gedult von Jungenfeld nämlich Mainzer Stadtoberhaupt. Geht es nach ihr und der Mainzer SPD, dann wird Mareike von Jungenfeld den Namen zum zweiten Mal in die Liste eintragen. Die 41-jährige SPD-Politikerin ist studierte Betriebswirtin, seit 2017 Finanzreferentin der Landespartei und bildet gemeinsam mit Christian Kanka die Doppelspitze der SPD-Mainz. Wie groß ihre WM-Begeisterung ist und warum sie Mainz zur europäischen Kulturhauptstadt machen will, darüber hat sie im Merkurist-Interview gesprochen.

Martin Malcherek (Die Linke)

Seit Mitte November steht fest, dass Martin Malcherek am 12.Februar 2023 erneut für „Die Linke“ zur OB-Wahl antreten wird. Auch im Jahr 2019 hatte die Partei ihn bereits als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl aufgestellt. Der hauptberufliche Jurist sitzt seit 2019 im Mainzer Stadtrat und will sich für eine zeitgemäße Form des Sozialismus einsetzen. Im Merkurist-Interview erzählt er, warum Mainz die Themen Wohnen und Kultur in den Fokus nehmen muss, wie die Biontech-Milliarden sinnvoll investiert werden könnten, wie er Kinder sozial fördern möchte und wie er den Mainzer Verkehr revolutionieren möchte.

Manuela Matz (CDU)

Bereits seit vier Jahren ist Manuela Matz (CDU) als Wirtschaftsdezernentin der Stadt Mainz tätig, zuständig für Stadtentwicklung, Ordnung, Tourismus und Landwirtschaft. Zuvor führte sie mit ihrem Ehemann Dirk Loomans ein Unternehmen für Datenschutz und Informationssicherheit. Nun hat ihre Partei sie als Kandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters ins Rennen geschickt.

Christian Viering (Grüne)

Er ist ausgebildeter Chemiefacharbeiter und arbeitet seit vielen Jahren im Betriebsrat eines großen rheinhessischen Pharmaunternehmens. Nun möchte der Grünen-Politiker Christian Viering (38) nächster Mainzer Oberbürgermeister werden. Was sind seine Pläne?

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