Diese Schlagzeilen wünschen wir uns für 2020

Wird 2020 das Jahr der guten Nachrichten? Wir haben schon einmal ein paar Vorschläge.

Diese Schlagzeilen wünschen wir uns für 2020

Rheingoldhallen-Brand, Verkehrschaos und zum Schluss noch die angekündigte Brückensperrung: Nicht immer waren die Schlagzeilen im Jahr 2019 positiv. Das soll sich 2020 aber ändern. Hier verraten wir Euch, welche Überschriften wir uns für das neue Jahr wünschen.

Bibelturm in Hechtsheim

Eine überwältigende Mehrheit entschied sich bei einem Bürgerentscheid 2017 gegen den umstrittenen Bibelturm. Das Hauptproblem: Das Bauwerk hätte auf dem beliebten Liebfrauenplatz gestanden. Im Hechtsheimer Gewerbegebiet würde sich wohl niemand daran stören.

„Brücke ins Nichts“ wird Unesco-Welterbe

Notre Dame, die Pyramiden von Gizeh und die Freiheitsstatue - sie alle gehören zum Unesco Welterbe. Kommt 2020 auch ein Mainzer Bauwerk dazu? Unser Vorschlag: die Brücke ins Nichts an der Koblenzer Straße. Auch wenn mittlerweile endlich Busse über sie fahren.

Mehr Fastnacht für alle

Der Rheinhessenumzug im Jahr 2016 hat gezeigt: Fastnacht geht auch bei 30 Grad. Warum denn nicht gleich zweimal Fastnacht im Jahr?

Metzger wird vegan

Kohlrouladen, Dry Aged Beef, Mett: Das ist eigentlich das Metier von Peter Leussler aus der Mainzer Neustadt. Doch Klimawandel und Tierrechte gehen auch nicht an einem Kult-Metzger vorbei. Verkauft Leussler also im nächsten Jahr Hirseburger, Linsenbratlinge und Quinoa-Bowl? Wir werden sehen.

Wiedervereinigung mit AKK

Erfüllt sich im Jahr 2020 endlich der größte Wunsch der Mainzer: eine Wiedervereinigung mit AKK? 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wäre auch noch der perfekte Zeitpunkt dafür. Ganz Mainz würde auf der Theodor-Heuss-Brücke feiern! Wenn sie nicht gerade gesperrt ist.

Wir sind Papst!

Zwar sitzt mit Papst Franziskus ein ziemlich beliebtes Kirchenoberhaupt im Vatikan, doch besser geht immer. Die Mainzer Fastnacht hätte den perfekten Papst zu bieten: „Obermessdiener“ Andreas Schmitt. Er würde Dinge miteinbringen, die man in der katholischen Kirche eher weniger kennt: Humor, Schärfe und eine beeindruckende Wucht. Büttenrede statt Urbi et Orbi - der Unterhaltungswert würde steigen.

Auch unsere Leser haben einige Vorschläge:

Ein Artikel von Michelle Oesterheld und Ralf Keinath. (pk)

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