Rosenmontagszug durch die Große Langgasse: Wie soll das gehen?

Seit vergangenem Jahr wird in der Großen Langgasse gebaut – traditionell läuft aber die Strecke des Rosenmontagszugs durch diese Straße. Muss der Umzug ausweichen?

Rosenmontagszug durch die Große Langgasse: Wie soll das gehen?

In genau vier Wochen zieht der Rosenmontagszug durch die Mainzer Innenstadt. Traditionell läuft er von der Boppstraße über die Kaiserstraße, durch die Große Langgasse, am Staatstheater vorbei und endet nach einem Abstecher über die Weißliliengasse am Schillerplatz.

Doch seit Februar 2018 wird in der Großen Langgasse gebaut, noch bis Ende des Jahres ist nur eine Verkehrsspur freigegeben. Leser Holger fragt sich nun, ob sich das auch auf die Strecke des Rosenmontagszugs auswirken könnte.

Beeinträchtigungen für Zuschauer

Laut Michael Bonewitz, Pressesprecher des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), der den Rosenmontagszug veranstaltet, habe man mit der Stadtverwaltung beschlossen, die Zustrecke in diesem Jahr nicht zu verlegen. „Der Rosenmontagszug kann trotzdem durch die Große Langgasse ziehen“, so Bonewitz.

Allerdings müssen vor allem Zuschauer mit Beeinträchtigungen rechnen. Zwar sei die Strecke laut Stadt-Pressesprecher Ralf Peterhanwahr freigegeben, jedoch würden Baumaterialien die Straße stellenweise verengen.

„Mit den Baufirmen ist aber abgestimmt, dass Maßnahmen ergriffen werden“, so Peterhanwahr. Für den 4. März würden zum Beispiel Bauzäune verlegt, damit die Zuschauer mehr Platz haben. „Generell gilt aber: Die Große Langgasse steht zur Verfügung.“

(rk)

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