Angesichts der angekündigten Hitzewelle bitten die Mainzer Netze die Menschen im Großraum Mainz, in den kommenden Tagen sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Das teilt das Unternehmen mit. Für die kommende Woche werden extreme Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke und ein Rekordverbrauch erwartet.
Konkret bittet das Unternehmen darum, auf das Bewässern von Gärten und Rasenflächen zu verzichten. Auch Pools und Planschbecken sollten in der nächsten Woche nicht mehr befüllt werden.
Niedriger Rheinpegel sorgt für Probleme
Zwar reichen die aktuellen Fördermengen der drei Wasserwerke in Eich, Hof Schönau und auf der Petersaue noch aus, um den derzeitigen Verbrauch zu decken. Allerdings gibt es erste Probleme.
Aufgrund der langen Niedrigwasserphase laufen erste Brunnen des Wasserwerks Petersaue auf der Rheininsel trocken. Sie können laut Mainzer Netze nur noch zeitweise betrieben werden. Das Wasserwerk nutzt Uferfiltrat aus dem Rhein. Ein niedriger Rheinpegel führt dort zu einer geringeren verfügbaren Wassermenge. Die Mainzer Netze gehen davon aus, dass der Trinkwasserverbrauch mit dem Beginn der Sommerferien wieder etwas sinken wird.