Bakterien-Alarm: Könnte auch Mainz betroffen sein?

14 Gemeinden im Mainzer Umland sind von verunreinigtem Trinkwasser betroffen. In den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms wurden vereinzelt Bakterien festgestellt. Könnte auch das Mainzer Stadtgebiet von den Bakterien betroffen sein?

Bakterien-Alarm: Könnte auch Mainz betroffen sein?

Bakterien-Alarm in mehreren Gemeinden in den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms: Am Donnerstag hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine offizielle Warnung vor verunreinigtem Trinkwasser in 14 Gemeinden gemeldet (wir berichteten).

Bei einer Routineuntersuchung wurden im Haupthochbehälter in Ober-Hilbersheim coliforme Keime entdeckt. Aus Sicherheitsgründen soll nun das Trinkwasser in den genannten Gemeinden vor dem Verzehr abgekocht werden. Doch könnten die Bakterien inzwischen auch auf das Mainzer Wassernetz übergegangen sein?

„Nein“, sagt eine Sprecherin der verantwortlichen „Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz“ (WVR). „Auf das Mainzer Netz gibt es keine Auswirkungen.“ Betroffen seien nur die insgesamt 14 genannten Gemeinden. „Es handelt sich bei der Warnung auch lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme“, erklärt die Sprecherin gegenüber Merkurist.

Derzeit werde bereits daran gearbeitet, das Problem zu beheben. Wann das Trinkwasser in den betroffenen Gemeinden wieder problemlos zu genießen ist, ist derzeit noch unklar. Auch Stadwerke-Sprecher Michael Theurer gibt Entwarnung: „Das Mainzer Netz ist von den Problemen nicht betroffen.“ (mm)

Logo