Hier gibt es Secondhand-Mode in Mainz

Hippe Bauchtaschen oder luftige Must-Have-Sommerkleider: In Secondhand-Läden werden modebewusste Mainzer und Schnäppchenliebhaber fündig. Wo man in Mainz Secondhand-Mode kaufen kann.

Hier gibt es Secondhand-Mode in Mainz

Secondhand-Läden bieten eine gute Alternative zu den gängigen Modeketten. Beim intensiven Stöbern entdeckt man gelegentlich preiswerte Kleidung. Für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, aber nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben, kann Secondhand-Mode eine Alternative zum normalen Kleiderkauf sein. Doch wo gibt es in Mainz Secondhand-Mode zu kaufen?

Zweitstelle

In der "Zweitstelle" von Jana Blume in der Kurfürstenstraße gibt es von der Bauchtasche bis zur Retro-Sonnenbrille alles, was momentan im Trend ist. „Ich finde es super, dass die Neustadt nun auch einen Secondhand-Shop hat, das hat echt gefehlt“, sagt eine Kundin. Accessoires, Kleidungsstücke und Schmuck internationaler Marken gehören hier zum Sortiment. Während es im Hauptgeschäft in der Scharngasse nur Damenkleidung gibt, werden hier auch Männer in der Unisex-Abteilung fündig.

In der "Janablume Vintage" Boutique in der Scharngasse hat Jana an allen Markttagen Zeit für ihre Kundinnen. Sie sagt, dass es modernen Konsumenten beim Einkaufen auch um Nachhaltigkeit geht. „90 Prozent meiner Kundinnen fragen, woher meine Kleidung kommt“. Jana kauft ihre Ware von Privatpersonen und hört sich die Geschichten hinter den Kleidungsstücken an. „Ich habe schon Brautkleider aufgekauft, so ein besonderes Stück abzugeben, das kostet Mut“. Die aufgekaufte Kleidung wird mit Ökowaschmittel gewaschen, bevor sie in die Läden kommt. „Ich habe mir eigens eine wassersparende Waschmaschine angeschafft“, sagt Jana.

„Wir arbeiten hier alle ehrenamtlich“

Bei „Oxfam“ in der Neutorstraße/Kapuzinerstraße findet man zwar keine hippen Retrostücke, dafür aber solide Basics. Neben gut erhaltener Kleidung zum kleinen Preis - ein buntes Sommerkleid für fünf Euro oder ein Langarmshirt für drei Euro - gibt es Spielzeug, Bücher und Geschirr. Die ehrenamtlichen Verkäuferinnen haben „den Laden fest im Griff“, so eine Kundin. „Wir arbeiten hier alle ehrenamtlich und freuen uns immer über freiwillige Helfer“. Alle Waren sind Spenden, der Erlös fließt in gemeinnützige „Oxfam-Projekte“. Der Verein unterstützt beispielsweise Bauern in Burkina Faso mit dem Bau von Bewässerungssystemen.

Neuware und Designer-Secondhand-Stücke

Wer auf der Suche nach einem schicken Kostüm oder ausgefallenen Gürtelschnallen ist und Wert auf Designermode legt, wird direkt gegenüber bei „Eve&Adam Exklusiv“ fündig. Hier gibt es eine große Auswahl an Blazern, Blusen, Röcken und Kleidern. Besitzerin Katharina Scholz beschreibt ihr Sortiment als „klassisch und jugendlich“, dennoch gelte: „Retro gibts in Mainz woanders.“ Im hinteren Teil des Ladens befindet sich die Männerabteilung - hier finden Kunden Anzüge und Businesskleidung. Scholz ist gelernte Verkäuferin und schon lange in der Mainzer Secondhand-Szene aktiv. „Ich schwätze auch gerne mit den Leuten, so wie die Mainzer halt sind.

Kaprice

Seit 14 Jahren gibt es das „Kaprice“ in der Kötherhofstraße beim Schillerplatz. Das Preissegment reicht von 5 bis 100 Euro, dafür ist auch mal Chanel dabei. An der Stange hängen schlichte Basic-Stücke bis hin zu farbenfroher Sommerkleidung. „Ich finde es super, dass ich hier hochwertige Markenware zu einem erschwinglichen Preis erhalte. Das Stück habe dann nur ich, 'H&M' kann doch jeder“, erzählt Kundin Svenja. Die Kleidung ist übersichtlich nach Farben und Größen sortiert, besonders ausgefallene Stücke werden auf einer Schaufensterpuppe ins Blickfeld gerückt. Extrem-Schnäppchenjäger werden auf dem Sale-Ständer vor der Tür fündig.

Ebenfalls im Bleichenviertel ist das „Mollywood“. Hier gibt es neben Taschen, Hüten und Accessoires auch Mode für große Größen. Im „Brockenhaus“ in der Boppstraße gibt es auch Secondhand-Möbel, wie zum Beispiel Eichenschränke, Nierensessel und Retro-Lampen.

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