Traurige Nachricht im Fall des ausgesetzten Katzenbabys bei Lörzweiler: Das Tier ist gestorben. Das bestätigte die Polizei am Donnerstagvormittag auf Nachfrage von Merkurist.
Ein Radfahrer hatte die erst wenige Tage alte Katze an der K34 zwischen Lörzweiler und Nackenheim entdeckt (wir berichteten). Er wurde durch das verzweifelte Schreien des Tieres auf einen roten Schuhkarton aufmerksam, der am Straßenrand abgestellt war. In dem Karton, der mit Luftlöchern versehen war, fand er das Katzenbaby und brachte es umgehend zu einem Tierschutzverein.
Trotz der schnellen Rettung überlebte das Tier nicht. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang eindringlich, Tiere niemals auszusetzen. Wer sich nicht mehr um ein Tier kümmern könne, solle sich an ein Tierheim, einen Tierschutzverein oder eine Tierarztpraxis wenden, um Hilfe zu erhalten.
Die Kriminalpolizei sucht weiterhin nach der Person, die das Tier zurückgelassen hat, und bittet um Hinweise. Zeugen, denen ein Fahrzeug aufgefallen ist, das an der Stelle angehalten hat, oder eine Person, die einen roten Schuhkarton dabeihatte, sollen sich melden.
Auch Hinweise zur Herkunft des Katzenbabys sind für die Ermittlungen wichtig. Zeugen werden gebeten, sich per E-Mail an die Kriminalinspektion Mainz zu wenden: kdmainz.ki1.k11@polizei.rlp.de.