Rouven Schröder: „Sandros Abschied war sehr emotional“

Sandro Schwarz ist nicht mehr Trainer von Mainz 05. Bei einem Pressegespräch äußerte sich Manager Rouven Schröder zu den Gründen für das Aus und zur Nachfolge von Schwarz.

Rouven Schröder: „Sandros Abschied war sehr emotional“

Nach rund zwei Jahren ist Sandro Schwarz nicht mehr Trainer von Mainz 05. Er und der Verein trennten sich einvernehmlich (wir berichteten). Bei einer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag äußerte sich Mainz-Manager Rouven Schröder zum Aus von Schwarz.

„Sandro hat Verein und Spieler gelebt und geliebt“, sagte Schröder. Dabei habe Schwarz immer den Verein im Blick gehabt. Allerdings sei die Unruhe nach dem verlorenen Spiel am Samstag gegen Union Berlin (2:3) größer geworden. „Wir hatten das Gefühl, dass wir im gesamten Verein keine Stimmung mehr hinbekommen, das jetzt zu überstehen. Jeder hat nur noch auf das Negative gewartet.“

Auch sich selbst sieht Schröder in der aktuellen Situation in der Mitverantwortung. Wir haben den Kader nach bestem Gewissen zusammengestellt. Wir sind weiterhin überzeugt.“ Jeder habe jetzt die Chance, sich in den Vordergrund zu spielen.

Doch wie geht es jetzt auf dem Trainerstuhl weiter? Vorübergehend wird Co-Trainer Jan-Moritz Lichte die Mannschaft betreuen. Aber, so Schröder. „Es wird ein neuer Cheftrainer gesucht.“ Bei der Entscheidung wolle er sich nicht drängen lassen. „Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein Trainer von außen kommt.“

Schröder habe die Co-Trainer und die Spieler in einer Ansprache am heutigen Sonntag informiert. „Sandro hat sich dann allein von den Spielern verabschiedet. Es war sehr emotional.“ (pk)

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