Europas größte Riesen-Schaukel: Diese Fahrgeschäfte gibt es auf der Mainzer Johannisnacht

Am Freitag startet nach zwei Jahren Pause erstmals wieder die Johannisnacht. Auf dem Traditionsvolkfest warten die Mainzer Schausteller mit teils rekordverdächtigen Fahrgeschäften auf und sind mit viel „Herzblut“ für die Besucher im Einsatz.

Europas größte Riesen-Schaukel: Diese Fahrgeschäfte gibt es auf der Mainzer Johannisnacht

Nur noch ein Tag, dann startet die Mainzer Johannisnacht. Für das große viertägige Volksfest (24. bis 27. Juni) sind inzwischen beinahe alle Aufbauarbeiten abgeschlossen. Die Mainzer Schausteller wollen die Besucher nach zwei Jahren Corona-Pause mit besonderen Fahrgeschäften locken. Welche das sind und warum die Traditionsveranstaltung für ihn eine „emotionale Sache“ ist, verrät Schausteller-Chef Marco Sottile.

Riesen-Schaukel vor Ort

Damit die Fahrgeschäfte beziehungsweise das weitere Veranstaltungsgelände freigegeben werden kann, müssen die Schausteller zunächst aber noch die Abnahme der Baubehörde und der Feuerwehr bestehen. Am Donnerstagmorgen werde die komplette Festmeile von Kaisertor bis zum Schillerplatz genauestens inspiziert. Sollte es dann noch zu Unstimmigkeiten kommen, könnten diese noch den Tag über behoben werden, erklärt Sottile. Wenn dann am Freitag Festdezernentin Marianne Grosse (SPD) die Veranstaltung eröffnet, gehen auch die Fahrschgeschäfte an den Start. Mit dabei ist die größte transportable Riesen-Schaukel Europas: „Nessy“. Premiere in Mainz auf der Johannisnacht feiert „Apollo 13“, die mehrere Überschläge bietet.

Ebenfalls für die Besucher bereit steht der Hindernis-Parcours „Villa Wahnsinn“ sowie die Klassiker Autoscooter, Ketten-Karussell, „Breakdancer“ und das Riesenrad. Außerdem gibt es diverse Kinder-Fahrgeschäfte, wie zum Beispiel den „Samba-Balloon“ oder „Eurocar“. Sottile freut sich jedenfalls schon auf die Besucher. „Für einen Schausteller ist es das schönste, was es gibt, seinen Job zu machen. Man ist einfach mit viel Herzblut dabei.“ Seine Familie, so Sottile, sei bereits seit der ersten Johannisnacht dabei. Deshalb sei die Traditionsveranstaltung für ihn – vor allem auch nach der langen Corona-Pause – eine „emotionale Sache“.

Ein Problem, das aber nicht die Johannisnacht betreffe, gebe es für die Schausteller-Branche dennoch, sagt Sottile. „Es herrscht akuter Personalmangel.“ Die sei sicherlich der Corona-Krise geschuldet, ein Dauerzustand solle dies jedoch nicht werden. „Aber wird sind optimistisch, dass sich auch das wieder ändert.“ Zudem nimmt Sottile noch Stellung zu den abgesagten „Mainzer Sommerlichtern“. Generell seien bei dieser Veranstaltung nicht so viele Mainzer Betriebe beteiligt gewesen. Wenn nun dafür ein neues Fest etabliert werden sollte, dann würden aber wohl auch die Mainzer Schausteller gucken, wie man sich an einem solchen Event beteiligen könne. Nun liegt der Fokus der Schausteller aber erst einmal komplett auf der Johannisnacht.

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