Die Mainz-App ist da

Mainzer Welt-Premiere in Berlin: Auf der Internationalen Tourismus-Börse ist in der vergangenen Woche die erste offizielle Mainz-App präsentiert worden. Unter anderem bietet die App 3D-Effekte und Hologramme.

Die Mainz-App ist da

Auf den Spuren von Gutenberg wandeln, eine 3D-Rekonstruktion des Römischen Theaters erleben und sich auf digitale Schnitzeljagd begeben: All das kann man ab jetzt mit der ersten offiziellen MAINZ-App machen. Vor wenigen Tagen wurde die App auf der weltweit größten Tourismusmesse in Berlin vorgestellt.

Öffnet man die Anwendung werden auf der Startseite bevorstehenden Veranstaltungen in Mainz angezeigt. Hinzu kommt eine Übersicht mit Informationen zu Gastronomie, Kultur, Sehenswürdigkeiten, Parkhäusern oder Hotels.

Das Besondere an der App ist jedoch, dass sie den Nutzern auch viele Virtual-Reality-Angebote bietet. Damit solle „ein vollkommen neues Städte-App-Erlebnis geboten“ werden, heißt es auf der dazugehörigen Homepage. Wie der Bereichsleiter Marketing von mainzplus citymarketing Philipp Meier sagt, sei in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung der Gedanke entstanden, eine App zu schaffen, die als offizielles Medium die Landeshauptstadt Mainz und die im Tourismus involvierten Akteure repräsentiert. Die neue Anwendung sei deshalb ein einzigartiges Produkt im deutschen Tourismus.

Gutenberg und die alten Römer

Die App bietet zum Beispiel eine virtuelle Gutenberg-Tour. Diese hat mehrere Standorte in der Innenstadt, beispielsweise am Gutenberg-Museum oder dem Gutenberg-Denkmal. Hier kommt auch die sogenannte Augmented Reality-Technik ins Spiel: Ein Hologramm von Johannes Gutenberg hilft dem Nutzer ins 15. Jahrhundert einzutauchen.

Die Applikation sei „an das bekannte und beliebte Smartphone-Spiel Pokémon Go angelehnt“, so Meier. Schließlich besitze die MAINZ-App ebenfalls ein spielerisches Element, in dem die User verschiedene Artefakte aus der Druckwerkstatt einsammeln können. Der Stadtbummel kann dadurch zur digitalen Schnitzeljagd werden.

Durch Virtual Reality-Effekte wird es zudem möglich, einzelne Bauwerke, die so nicht mehr existieren, zu erkunden. Das Römische Mainz wird so mittels moderner Technologien erkundbar. „Bahnbrechend ist dabei die eigens für die App erstellte 3D-Rekonstruktion des Römischen Bühnentheaters und die dortige Integration einer Theaterinszenierung, aufgeführt durch Schauspieler des Staatstheaters Mainz“, sagt Meier.

Funktionsweise und Download

Um alle Funktionen der App nutzen zu können, werden jedoch einige zusätzliche Extras benötigt. „Die Virtual Reality-Module können mithilfe von Virtual Reality-Brillen oder mit mobilen Cardboards abgespielt werden“, so Meier. Diese seien im Touristen Service Center erhältlich. „Die ersten 500 Exemplare sind kostenlos, danach kostet jedes Exemplar sechs Euro.“, erklärt Meier. „Die ersten 250 Exemplare sind am Samstag bereits verkauft worden.“

Insgesamt, so Meier, komme die App bisher sehr gut an. „Insbesondere die Virtual und Augmented Reality-Module stoßen auf besonderes Interesse.“ Die Entwicklung der App ist jedoch noch nicht beendet. Zukünftig sollen weitere Elemente der Mainzer Geschichte virtuell erlebbar gemacht werden. Der Download ist für Android- und iOs-Geräte seit dem 10. März möglich.

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