Das Staatstheater Mainz bringt den Roman „Connemara“ des französischen Autors Nicolas Mathieu erstmals als Theaterstück auf die Bühne. Wie das Theater mitteilt, findet die Premiere am 23. Januar um 20 Uhr in der Spielstätte U17 statt.
Das Stück erzählt die Geschichte von Hélène. Sie ist fast vierzig, hat Karriere gemacht, geheiratet und zwei Töchter. Obwohl sie den Traum ihrer Jugend, erfolgreich zu sein und ihr Herkunftsmilieu zu verlassen, verwirklicht hat, ist sie unzufrieden. Als sie Christophe wiedertrifft, der ihre Heimatstadt nie verlassen hat, beginnt eine Geschichte über die Sehnsucht, noch einmal von vorne anzufangen. Der Titel „Connemara“ spielt auf das Chanson „Les lacs du Connemara“ von Michel Sardou an, das als Sehnsuchtslied der Arbeiterklasse gilt.
Die Bühnenfassung entstand in einer Kooperation des Mainzer Staatstheaters mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg. Regie führt Milena Mönch, die bereits mit „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ eine Romanadaption inszenierte. Das Bühnenbild von Sophie Rieser soll das Publikum mit Projektionen und Videos in die 80er Jahre versetzen.
Zum Ensemble gehören Schauspieler aus Mainz und Luxemburg. Die Hauptrolle der Hélène spielt Brigitte Urhausen, die als Kommissarin Esther Baumann im Saarbrücker „Tatort“ bekannt ist. Weitere Vorstellungen sind für den 31. Januar sowie den 11. und 18. Februar 2026 geplant.