Es gibt einen neuen Mainzer Honig

Der Honig ist bald in der Sozialen Stadtimkerei erhältlich.

Es gibt einen neuen Mainzer Honig

Ab Ende August können die Mainzer einen neuen Honig direkt aus ihrer Stadt kaufen. Auf dem Dach der Römerpassage arbeiten die Bienenvölker der Sozialen Stadtimkerei schon seit Anfang April fleißig an der Produktion. Jetzt steht auch der Name des Honigs fest – und der stammt von zwei Mainzerinnen.

Denn der Name wurde in einem Wettbewerb ermittelt. 332 Mainzerinnen und Mainzer haben insgesamt 580 Namensvorschläge eingereicht. „Die allermeisten davon waren sehr originell und nahmen direkt oder indirekt Bezug auf den Standort“, berichtet Jens Frohnhöfer von der Multi Germany GmbH, die die Römerpassage verwaltet und den Wettbewerb betreute. Als Schirmherr der Sozialen Stadtimkerei war Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) gemeinsam mit weitern Akteuren Teil der Jury.

Mainzer Tempelgold hat die Jury überzeugt

Gewonnen haben die beiden Mainzerinnen Susanne Schmidt-Groh und Christine Schreeb mit ihrer Idee „Mainzer Tempelgold“. Inspiriert ist der Name vom Isis-Tempel, der beim Bau der Römerpassage entdeckt und ausgegraben wurde. Die beiden Mainzerinnen bekommen jetzt eine exklusive Führung durch die Stadtimkerei mit anschließendem Honig-Tasting. Platz 2 im Namens-Voting belegte „Aurea Moguntia“, Platz 3 fiel auf „Isis Tempelgold“.

Ab Ende August kann man den Honig in der Sozialen Stadtimkerei in der Mombacher Straße 78 täglich von 10 bis 14 Uhr kaufen. Allerdings nur solange der Vorrat reicht, denn: „Leider sind die Erträge in diesem Jahr nicht allzu groß, sodass die Bestände schnell erschöpft sein dürften“, erklärt Jens Bucher, Projektleiter der Sozialen Stadtimkerei, die es Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Krankheitserfahrungen ermöglicht, sich gemeinsam für den Naturschutz einzusetzen.

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