„Tödlichen Unfall verursacht“: Oma (72) durchschaut miese Betrugsmasche

91-Jährige fällt jedoch auf Masche herein

„Tödlichen Unfall verursacht“: Oma (72) durchschaut miese Betrugsmasche

Eine 72-jährige Frau hat am Montag eine dreiste Betrugsmasche durchschaut, bei der ihr vorgegaukelt wurde, ein Angehöriger hätte einen tödlichen Unfall verursacht. Das meldet die Polizei Bingen.

Als bei der 72-Jährigen das Telefon klingelte, meldete sich ein Anrufer, der laut schrie und weinte. Nachdem die 72-Jährige daraufhin den Namen ihres Enkels nannte, bestätigte der Anrufer diesen. Dann erklärte der vermeintliche Enkel, dass er soeben einen tödlichen Unfall verursacht habe.

Die Oma könne nun 19.000 Euro Kaution zahlen und ihn somit vor dem Gefängnis bewahren. Als die Frau angab, so viel Bargeld nicht zu besitzen, fragte der Anrufer sie nach weiteren Wertgegenständen aus. Daraufhin wurde die 72-Jährige misstrauisch und informierte die Polizei. Danach rief die Frau ihren Enkel an und vergewisserte sich, dass nicht er angerufen hatte.

Erfolg hatten die Betrüger hingegen bei einer 91-Jährigen. Auch sie wurde von einem Anrufer in Panik versetzt, ihr Sohn habe einen tödlichen Unfall verursacht. Die Angerufene hatte nach Aufforderung letztlich einer ihr unbekannten weiblichen Person Schmuck und einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag übergeben.

Die Abholerin wurde wie folgt beschrieben: 30 bis 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß, eher westliches Aussehen, akzentfreies Deutsch, grauer Pullover mit Kragen, schwarze Jacke, rot/rosa Stoffbeutel.

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