Diese Mainzer Kriminalfälle sind immer noch ungeklärt

In Mainz und der Umgebung gibt es viele Kriminalfälle, die immer noch ungeklärt sind. Wir stellen Euch einige vor.

Diese Mainzer Kriminalfälle sind immer noch ungeklärt

Ob mutmaßliche Straftäter, vermisste Personen oder unbekannte Leichen: Überall in Deutschland sucht die Polizei nach Spuren in ungeklärten Kriminalfällen. Auch in Mainz gibt es Taten, bei denen die Polizei noch immer auf Hinweise hofft. Vor kurzem haben wir Euch zwei Fälle vorgestellt, hier folgen zwei weitere.

Der Messerstecher in Gonsenheim

Dieser Mann wollte nur freundlich sein – am Ende stach ihm ein unbekannter Täter mit einem Messer in den Oberschenkel. Die Tat ereignete sich im vergangenen Jahr im Oktober, als ein Mann gegen 23:30 Uhr in der Heidesheimer Straße in Richtung Juxplatz lief. In der Nähe einer Baustelle fragten ihn zwei Männer, ob er Geld wechseln könne – doch als er sein Portemonnaie aus der Tasche holte, bemerkte er, dass die beiden gar kein Geld in der Hand hielten.

Als einer der Männer versuchte, ihm das Portemonnaie wegzunehmen, stach ihm die zweite Person unvermittelt zwei Mal in den Oberschenkel, vermutlich mit einem Messer. Die beiden Männer flüchteten anschließend in Richtung Juxplatz.

Den ersten Täter (siehe Bild) beschreibt die Polizei als 23 bis 25 Jahre alt, circa 1,85 Meter groß und mit einer schmalen Statur. Über seinem schwarzen Haar, das er möglicherweise zu einem Dutt gebunden hatte, trug er eine dunkelblaue Basecap. Auffällig seien zudem sein längliches Gesicht, sein spitzes Kinn, seine große Nase und seine narbige Stirn. Er trug ein dunkles T-Shirt mit Kapuze, Jeans, einen gemusterten Turnbeutel und dunkle Turnschuhe.

Der zweite Täter soll ebenfalls 23 bis 25 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß sein und eine kräftige Statur und ein rundes Gesicht haben. Er trug zum Zeitpunkt der Tat einen Drei-Tage-Bart und lange, schwarze, wellige Haare.

Bankräuber manipulieren Geldautomaten

Gleich in mehreren Städten in Rheinland-Pfalz haben Unbekannte Geld aus Bankautomaten gestohlen – unter anderem auch in Mainz. Am 16. April 2016 raubten die Unbekannten mehrere Zehntausend Euro aus Filialen der Volksbank in der Weberstraße und in der Rüsselsheimer Bahnhofstraße. Um an das Geld zu kommen, wandten sie die sogenannte Jackpotting-Methode an: Mit einer Schadsoftware manipulierten die Täter die Geldautomaten, sodass diese das Geld ausspuckten. Am darauffolgenden Tag raubten die selben Männer zudem einen Geldautomaten der Volksbank in Vallendar nahe Koblenz aus.

Einer der Räuber (siehe Bild) ist 1,88 Meter groß und trug eine graue, ärmellose Jacke, einen blauen Kapuzenpulli und Jeans. Außerdem trug er schwarze Adidas-Turnschuhe, eine blaue Baseball-Kappe, eine Sonnenbrille und eine dunkelblaue Tasche der Marke Puma. Der zweite Täter soll 1,79 Meter groß sein und dunkle Kleidung und gelbe Handschuhe getragen haben. Der dritte Täter war ähnlich groß, trug dunkle Kleidung, einen dunkelblauen Rucksack und graue Handschuhe. Der Fall ist bis heute ungeklärt.

Wer Hinweise zu einem der Fälle hat, kann sich entweder bei der Polizei melden oder den Hinweis unter dem jeweiligen Fall auf der Internetseite der Polizei Rheinland-Pfalz per Nachricht schicken.

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