Diese Mainzer Lokale werden schmerzlich vermisst

Manche Lokale kommen und gehen und man merkt es gar nicht. Bei diesen ist es anders: Wir stellen euch frühere Kneipen, Bars, Restaurants und Clubs vor, die in Mainz fehlen. Heute: Teil 8.

Diese Mainzer Lokale werden schmerzlich vermisst

Die Jahre 2020 und 2021 waren für die Gastronomie wohl die schwersten überhaupt. Immer wieder mussten die Lokale wegen der Corona-Pandemie schließen. Seit Ende Mai darf die Außengastronomie in Mainz wieder öffnen, seit Anfang Juni auch die Innengastronomie.

Doch einige Lokale gab es schon vor der Corona-Pandemie nicht mehr. In unserer Serie stellen wir euch Kneipen, Bars, Restaurants und Clubs vor, die in den vergangenen Jahrzehnten schließen mussten – und die wir schmerzlich vermissen. Im ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften, sechsten und siebten Teil haben wir euch bereits frühere Lokale vorgestellt, hier sind vier weitere, die in Mainz fehlen:

Fiszbah

Rund 20 Jahre lang gab es die Bar „Fiszbah“ in der Mainzer Neustadt. Vorher hatten sich in dem Haus in der Frauenlobstraße seit 1942 das Raimundi-Eck und anschließend das Café Nixda befunden. Im März 2018 kam das Aus für die „Fiszbah“. „Wir danken euch und unserem Team für die jahrelange Unterstützung und gehen nur schweren Herzens“, hieß es auf der Facebook-Seite. Zwei Jahre zuvor war die Bar noch renoviert worden.

Etwa ein halbes Jahr später eröffneten die Betreiber der „Neustadt Apotheke“ eine neue Bar: „Zum Budiker“.

Ponderosa

Sechs Jahre lang wurden im „Ponderosa“ in Ebersheim Burger, Steaks und Spareribs serviert. Auch exotisches Fleisch vom Känguru oder Strauß standen auf der Karte. 2015 war das Ponderosa Steakhouse auch bei dem TV-Koch-Duell „Mein Lokal, Dein Lokal“ auf Kabel1 zu sehen. Im Juli 2016 war Schluss: „Dauerhaft geschlossen! Wir bedanken uns bei unseren Kunden für die jahrelange Treue“, hieß es damals auf der Webseite.

Nachfolger wurde Anfang 2017 das „Indian Delight“, das aber mittlerweile auch dauerhaft geschlossen hat. Heute befindet sich das „Sunny's Hotel & Residence“ auf dem Gelände.

Lotus

Vielen Mainzern galt das „Lotus“ als authentisches China-Restaurant mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der lustige Kellner war Kult. Die Portionen waren groß und das All you can eat-Buffet günstig. Vielleicht war das auch der Grund für das Aus des Restaurants in der Parcusstraße. Vermutlich finanzielle Probleme zwangen den Betreiber zum Aufgeben im Jahr 2016.

Lange waren die Räume eine Baustelle, dann sollte eine Shiahabar, später das „Karma“ eröffnen. Erst im Dezember 2017 gab es dann wirklich einen Nachfolger: das „Thekenkind“. Noch heute gibt es die Bar.

Novum

Cocktails, Frühstück, Schnitzel – das „Ballplatzcafé Novum“ war viele Jahre fester Bestandteil der Mainzer Kneipenszene. Auch die Fastnachtspartys in dem Lokal gegenüber dem „Lomo“ waren legendär. An Fastnacht 2017 öffnete das „Novum“ auch zum letzten Mal. „Nach Fastnacht starten wir ab dem 6. März, nach einer kleinen Verschnaufpause, wieder voll durch“, hieß es damals. Stattdessen öffnete das Lokal nie wieder.

Noch im selben Jahr eröffnete bereits der Nachfolger: „Wilma Wunder“, das es bereits am Markt gab.

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