Wie sah Mainz früher aus?

Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert: Wir zeigen Euch, wie Mainz früher einmal aussah.

Wie sah Mainz früher aus?

Über 2000 Jahre ist die Stadt Mainz schon alt - und gehört damit zu den ältesten Städten in Deutschland. Mehr als 2000 Jahre, in denen viel passiert und vieles auf Bildern festgehalten worden ist - die wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Dieses Bild, das um das Jahr 1900 entstanden ist, zeigt die Stallgasse im Weintorstraßenviertel. Die Häuser in dieser Straße wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Auch der Name „Stallgasse“ verschwand damit. Im nördlichen Teil befindet sich heute die Gallusgasse.

Nicht nur die Theodor-Heuss-Brücke wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, es traf auch die Südbrücke südlich der Altstadt. Sie wurde ebenfalls 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Rechts neben der zerstörten Südbrücke sieht man die Behelfsbrücke, die sogenannte Marshallbrücke, die 1946 errichtet worden war.

Das nächste Bild zeigt das alte Kaufhaus auf dem Brand. Es wurde im frühen 14. Jahrhundert erbaut. 1812 wurde das imposante Gebäude schließlich abgerissen.

1792 wurde Mainz während des Ersten Koalitionskrieges von den Franzosen belagert. Drei Tage brauchten sie, um die Stadt einzunehmen. Das Ergebnis: Die sogenannte Mainzer Republik wurde ausgerufen. Das Gemälde von Georg Melchior Kraus zeigt Mainz zu dieser Zeit:

Historisches ereignete sich auch am 30. Juni 1930 - über den Mainzer Hauptbahnhof wurden die französischen Truppen abgezogen. Die Truppen hatten das Rheinland besetzt, eine Folge des Ersten Weltkriegs.

Weitere Bilder findet Ihr in Teil eins, zwei, drei und vier. Habt Ihr noch Fotos von Mainz, zum Beispiel aus den 70er, 80er oder 90er Jahren? Postet sie unter diesen Artikel! (pk)

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