Diese Läden in Mainz solltet Ihr kennen

Lange Tradition, ungewöhnliches Produkt oder einzigartige Umsetzung: Wir stellen Euch Mainzer Läden mit besonderen Konzepten vor. Heute: Teil 5.

Diese Läden in Mainz solltet Ihr kennen

Ob besonderes Konzept, eine außergewöhnliche Geschichte oder Produkte, die man sonst nicht bekommt: In Mainz gibt es einige individuelle Läden, die nicht jeder kennt. Das wollen wir ändern. In den ersten vier Teilen unserer Serie haben wir Euch bereits ein paar dieser Läden vorgestellt. Hier sind drei weitere, die Ihr unbedingt kennen solltet.

Orcish Outpost

Die Regale gefüllt mit Kartendecks, Brettspielen und Figuren - Fantasy-Fans sind hier genau richtig. Beim Rollenspielladen „Orcish Outpost“ in der Zanggasse dürften Strategiespiel-Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Hier gibt es eine große Auswahl an Rollenspielen (RPGs), Sammelkarten (auch Trading Card Games, kurz TCGs).

Außer den Spiel-Klassikern wie „Magic: The Gathering“, „Warhammer“ und „Dungeons & Dragons“, werden Gameworkshops, Spieleabende und vor allem Turniere veranstaltet. „Momentan haben wir sehr viele ‘Magic: The Gathering’ Events - mehrere in der Woche. Einmal im Monat findet ein Rollenspieltreff sowie einen Brettspielabend statt. Auch immer mal Events, die spontan entstehen“, sagt Martin Müller vom Orcish Outpost im Gespräch mit Merkurist. Alle vier Monate gebe es größere Magic-Turniere - diese sind für jeden offen.

Nespeca

Ein kleines Stück Italien mitten in Mombach - das findet ihr bei Marina und ihrem Mann Bruno Lucadei im Geschäft „Nespeca“. Schon seit 50 Jahren und damit drei Generationen versorgt das Groß- und Einzelhandelsgeschäft seine Kunden mit italienischen Produkten. Dazu zählen Öle, Wurst, Käse und über 70 Nudelsorten. „Bei uns gibt es nur original italienische Produkte von Händlern, die wir kennen, weil wir immer wieder in Italien sind und die persönlichen Kontakte pflegen“, sagt Marina.

Gegründet wurde das Geschäft damals von Marinas Eltern Edeltrud und Pietro Nespeca. Mit seinem Laden erfüllte sich Pietro einen Traum - und dieser lebt seitdem durch seine Kinder und Enkelkinder weiter. Marinas Sohn Paolo Lucadei stieg 2004 in das Geschäft seiner Familie ein. Möglicherweise übernimmt auch einmal Nespecas Enkelin Serena das Geschäft. „Sie ist gerne im Geschäft und zaubert den Kunden ein Lächeln ins Gesicht“, erzählt Marina.

Casa Algarve

Portugiesische Spezialitäten wie Weine, Wurst, Gebäck und vor allem den originalen Stockfisch „Bacalhau“ bietet das „Casa Algarve“ in der Hinteren Bleiche. Inhaberin Cristina Geadas kommt selbst aus einem kleinem Dorf im Zentrum Portugals. Gemeinsam mit ihrem Mann kam Geadas vor 25 Jahren nach Mainz. Im Jahr 2000 eröffnete sie ihr Geschäft im „portugiesischen Viertel“.

„Als wir vor 25 Jahren nach Mainz kamen, haben wir gemerkt, dass hier in dem Viertel sehr viele Portugiesen arbeiten und leben. Früher sogar viel mehr als heute. Nur konnte man keine Waren aus Portugal kaufen“, erzählt Cristina. Dies ermutigte sie, ihren kleinen Laden in Mainz zu eröffnen. „Wir haben sehr viele ältere, treue Stammkunden - und deren Kinder sind mittlerweile auch schon zu Stammkunden geworden.“ (mm/rk)

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