5 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Wir stellen euch skurrile Geschichten vor, die sich in Mainz ereigneten. Heute: der fünfte Teil.

5 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Ein sexy Geschenk, ein nackter Pilot und Mario Barth macht sich über eine Straße in der Maizer Oberstadt lustig - hier sind fünf kuriose Geschichten aus Mainz (zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4).

Sexy Geschenk für Schnorreswackler

Mit ihrem Hit „Pakete, Pakete“ sorgten die Schnorreswackler des Gonsenheimer Carneval-Vereins in der TV-Sitzung „Mainz bleibt Mainz“ 2019 für gute Stimmung. Als Paketzusteller sangen und tanzten sich die Musiker mit ihren Lieferungen durch das Saal-Publikum. Einer der Sänger versuchte dabei, einem eingeweihten Zuschauer ein Päckchen des Erotikshops „Orion“ zuzustellen: „Würden Sie vielleicht das Paket hier annehmen? Für Sie vom Orion.“

Wenige Tage nach der Sitzung erhielten die Schnorreswackler tatsächlich Post von Orion. Der Inhalt: Traubenzucker, einige Miniatur-Orion-Lkw und 20 Orion-Zollstöcke. Das Highlight der Lieferung: Elefantenrüsselunterhosen. Allerdings keine zwölf Stück — und damit zu wenige für ein Gruppenfoto mit allen Schnorreswacklern.

Einbruch ins eigene Haus

Skurriler Fall aus dem Juni 2015: Eine Zeugin beobachtete am Nachmittag einen Mann, der sich mit einem Draht Zugang zu einem Mehrfamilienhaus verschafft hatte. Sie rief die Polizei, die Beamten konnten den Mann stellen. Allerdings stellte sich der Sachverhalt etwas anders dar.

Da er immer wieder seinen Wohnungstürschlüssel verloren oder verlegt hatte, gewöhnte es sich der Mann an, seine Haus- und Wohnungstür nur noch mit einem mitgeführten Draht zu öffnen. Dies wurde auch von den anwesenden Familienmitgliedern so bestätigt. Trotzdem bedankte sich die Mainzer Polizei bei der aufmerksamen Zeugin. „Es hätte ja auch ein Einbrecher sein können.“

Dicke Hose

Zwei Monate vorher hatte es die Mainzer Polizei ebenfalls mit einem skurrilen Fall zu tun. Am Nachmittag des 20. April fiel dem Ladendetektiv eines Kaufhauses in der Mainzer Innenstadt ein verdächtiger Mann auf. Bevor dieser das Kaufhaus verließ, konnte der Detektiv ihn festhalten und die Polizei hinzuziehen.

Als die Beamten den 50-Jährigen kontrollierten, fiel ihnen auf: Er trug insgesamt sieben Hosen übereinander. Fünf der Hosen konnten dem Bestand des Kaufhauses zugeordnet werden. Außerdem stellte sich heraus: Der Mann wurde mit Haftbefehl gesucht.

Mario Barth macht sich über Straße in der Oberstadt lustig

In seiner RTL-Sendung „Mario Barth deckt auf!“ nimmt sich der Komiker Mario Barth vermeintliche Fälle von Steuerverschwendung vor und macht sich über sie lustig. Im Oktober 2016 war Mainz an der Reihe. Der Grund: In der Berliner Straße befanden sich direkt hinter zwei Bremsschwellen drei Poller. Doch wenn hier ohnehin keine Autos fahren, wofür die Bremsschwellen? Der Komiker hatte eine Erklärung parat: „Das is dafür, wenn ne Oma mit ihrem Rollator mit 82 Sachen da lang scheppert.“

Kurios, aber wirklich eine Steuerverschwendung? Nein. Wie ein Pressesprecher der Stadt damals aufklärte, handelt es sich um einen Privatweg. Der Bauunternehmer sagte wiederum: „Die Situation sorgt im Fernsehen natürlich für einige Lacher. Es sieht auch einfach witzig aus.“ Allerdings: „Der Bebauungsplan von der Stadt hat das so vorgesehen. Wir mussten beides umsetzen - Poller und Kissen.“ Um Slapstick handele es sich aber keineswegs. „Das wurde schon in weiser Voraussicht so beschlossen: Denn die Poller sind absenkbar.“

Pilot läuft nackt durch Hotel

Ein Pilot aus Namibia landete am 5. November 2016 mit einem Airbus A330-200 auf dem Frankfurter Flughafen. Im Mainzer Hilton City, etwa 25 Kilometer vom Flughafen entfernt, kam es zum Eklat: Der Pilot soll nackt über den Hotelflur gelaufen sein und habe sich Zugang zum Nachbarzimmer verschafft. Die darin befindlichen Gäste, vier Freunde, habe er aufgefordert, still zu sein, damit er schlafen könne.

Das Hotel teilte damals mit: „Für den Gast haben wir im Nachgang ein Hausverbot ausgesprochen, sind aber überzeugt, dass der Vorfall ein Einzelfall bleibt.“ Ein Sprecher der Fluglinie bezeichnete den Nackt-Auftritt dagegen als „privaten Vorfall, der mit der Arbeit nichts zu tun habe“.

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