Ungewöhnliche Restaurants in Mainz

Einzigartiges Konzept, spezielles Ambiente oder eine besondere Vergangenheit: In unserer Serie stellen wir Euch die ungewöhnlichsten Restaurants in Mainz vor. Heute: Teil 4.

Ungewöhnliche Restaurants in Mainz

Mehr als nur Fresstempel: In unserer Serie stellen wir Euch ungewöhnliche Restaurants in Mainz vor. Ungewöhnlich wegen ihres Konzepts, ihres Ambientes oder wegen einer besonderen Geschichte. Im ersten, zweiten und dritten Teil haben wir Euch bereits einige von ihnen vorgestellt, hier sind vier weitere.

EatDoori

Auf den Thai-Express folgte im Jahr 2017 das indische Restaurant EatDoori. Vorher gab es bereits zwei Lokale in Frankfurt - der Mainzer Standort hat sein eigenes Motto: Rajasthan. „Der Gast wird auf eine Reise in den Nord-Westen Indiens mitgenommen. Ein Großteil dieser Region ist durch Wüste gekennzeichnet“, sagte Philipp Müller-Trunk, Geschäftsführer der DOORI Betriebsgesellschaft mbH, zur Eröffnung gegenüber Merkurist. Das Konzept spiegele sich auch in Farben und Materialien wider: „Sandsteinwände, verwittertes Metall und gemauerte Wände bestimmen das Bild.“

In der Küche setzt EatDoori auf einen Mix aus indischem Streetfood, bekannten Klassikern und Eigenkreationen. Außerdem gibt es eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen. Alle Gerichte werden in einer offenen Showküche frisch für die Gäste zubereitet. Das Restaurant befindet sich in der Augustinerstraße.

Steins Traube

Der Mainzer Philipp Stein ist Auszeichnungen mittlerweile gewohnt: 2013 hatte er das „Favorite“ übernommen und wurde ein Jahr später als Deutschlands jüngster Sternekoch ausgezeichnet. In diesem Jahr wechselte er als Küchenchef in den elterlichen Betrieb „Steins Traube“ in Finthen. Auch hier erhielt er bereits eine Auszeichnung vom renommierten „Feinschmecker“: Stein biete „einen Mix aus Schweinenacken mit Schwarten-Popcorn und Gamba Carabiniera in Ajo blanco-Creme“ und erhielt 15 von 20 Punkten.

Nach etwas mehr als fünf Wochen Umbauzeit hatte Steins Traube im August dieses Jahres wiedereröffnet. Jetzt sind die Räume moderner gestaltet, die ehemaligen roten Kunstlederstühle wurden durch graue und gelbe Polsterstühle ersetzt. Und die Küche? „Das Weinrestaurant soll zu einem der sehr gehobenen Mittelklasse werden, aber kein Sterne-Restaurant, sagte Stein zur Wiedereröffnung. Die Speisekarte besteht deshalb aus zwei Teilen: dem eher bodenständigen Teil „Tradition“ und dem Teil „Innovation“, der im Stil der Sterneküche geführt wird.

Pizzeria „Da Salvo“

In unserem Pizza-Ranking lag sie mit großem Abstand vorne: die Pizzeria „Da Salvo“. Kein anderer Pizza-Laden in Mainz genießt einen solchen Kultstatus – und das wissen natürlich nicht nur Gonsenheimer. Der Pizza-Andrang ist manchmal so groß, dass er sogar für ein kleines Verkehrschaos sorgt. Dann geht es auch mal, wie ein Anwohner sagte, „drunter und drüber“. Feuerwehrzufahrten würden zugeparkt oder Bewohnern, die sich über die Falschparker beschweren, Prügel angedroht. Die Pizza muss verdammt gut sein.

An o ban

Vietnamesische Sandwiches, traditionelle Küche und asiatischer Café: Das „An o ban“ ist seit seiner Eröffnung im Jahr 2016 in der Mainzer Neustadt etabliert. Mittlerweile hat sich das asiatische Restaurant vergrößert.

„An o ban“ ist vietnamesisch und heißt so viel wie „Essen bei Freunden“, erzählten die Brüder Nam und Duc Anh zur Eröffnung gegenüber Merkurist. „Wir kochen nur unsere Lieblingsgerichte.“ Und die Rezepte dafür stammen von der Mutter. „Wir bieten das an, was wir zuhause bekommen haben und einfach mögen.“ Deshalb stehen viele traditionell vietnamesische Gerichte auf der Karte. „Das typisch vietnamesische Sandwich gibt es nirgendwo anders.“ Das sogenannte „Báhn mi-Sandwich“ ist ein vietnamesisches Baguette belegt mit BBQ-Schweinenacken, Sojasprossen, Karotten, Leberpastete und Koriander – wahlweise auch mit Curry-Hähnchen oder Tofu. (pk)

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