Läden in Mainz, die Ihr kennen solltet

Lange Tradition, ungewöhnliches Produkt oder einzigartige Umsetzung: Wir stellen Euch Mainzer Läden mit besonderen Konzepten vor. Heute: Teil 4.

Läden in Mainz, die Ihr kennen solltet

Ob besonderes Konzept, eine außergewöhnliche Geschichte oder Produkte, die man sonst nicht bekommt: In Mainz gibt es einige individuelle Läden, die nicht jeder kennt. Das wollen wir ändern. In den ersten drei Teilen unserer Serie haben wir Euch bereits ein paar dieser Läden vorgestellt. Hier sind drei weitere, die Ihr unbedingt kennen solltet.

Pinke Distel

Wer lustige Sprüche und Mainzer Produkte sucht, der ist bei Yasmine Pinke und Marc Distel genau richtig. Seit fast zwei Jahren gibt es ihre Produkte unter dem Namen „pinke distel“ in Mainz zu kaufen. „Seit gut zwei Jahren entwickeln wir wortwitzige, praktische und schöne Produkte für Mainz und die Welt“, erzählt Marc gegenüber Merkurist. Die Illustratorin und Designerin und der gelernte Betriebswirt haben sich auf Turn-und Jutebeutel, T-Shirts, Papeterie, Gläser und Tassen spezialisiert. „Alle Produkte sind das Ergebnis von Intuition, Herzblut und Aufgeschlossenheit“, so der Strippenzieher, wie Marc sich selbst bezeichnet.

Die Produkte der beiden Mainzer kann man entweder in der Ideen- und Illustrationswerkstatt (Frauenlobstr. 70), im Onlineshop oder bei den Partnershops wie Fuchs und Bente, Luups Shop und vielen mehr kaufen. In Zukunft, so Marc, wollen sie noch mehr individuelle Produktwünsche anbieten. Das können zum Beispiel individuelle Dankes- oder Einladungskarten, auf Firmen zugeschnittene Werbeartikel und eigene Shirtmotive sein.

Alpkäsladen

An drei Tagen in der Woche gibt es in der Mainzer Altstadt für Käseliebhaber eine Adresse: den „Alpkäsladen“. Hier bietet Tina Dörr nun schon seit einigen Jahren fast 40 Käsesorten an. „Das Thema ‘Käse’ hat mich schon immer fasziniert. Aus einer flüssigen Masse wird ein fester Käse und obwohl diese immer gleich ist, gibt es eine so große Vielfalt an Käsesorten“, erzählt die Inhaberin. 2014 hat sie den Alpkäsladen von ihrem Vorgänger übernommen. „Wir haben uns zufällig kennengelernt. Seitdem habe ich den einzigen Käseladen in Mainz“, so Dörr. Sie hat sich auf Käse aus dem Allgäu spezialisiert, der ausschließlich handwerklich und bio-zertifiziert hergestellt wird.

Ihre Käsesorten kommen aus Deutschland, aber auch aus der Schweiz, Belgien und Italien. Außer dem Käseverkauf bietet Tina Dörr Käseschulungen und Verkostungen an. Für die Verkostungen mit Bier oder Wein arbeitet sie unter anderem mit der Brauerei Kuehn Kunz Rosen und lokalen Winzern zusammen. Von Donnerstag bis Samstag können Kunden bei Tina Dörr einkaufen.

Indienhaus

Außergewöhnliche Möbelstücke und eine Atmosphäre wie in Indien – im Indien-Haus Mainz gibt es für die Kunden besondere Wohnaccessoires aus Indien und Indonesien. „Unsere Waren sind fair gehandelt. Wir importieren selbst und reisen hierfür persönlich in die Länder. Dafür haben wir keine Zwischenhändler oder ähnliches“, erklärt der Geschäftsführer Marcel Büchel. Das Angebot reicht von kleinen Dekoartikeln bis hin zu großen Möbelstücken für Haus und Garten: „Wir bieten etwa ganze Gebäudeteile, Tore, Möbel und kleinere Accessoires wie Teelichter oder Schlüsselanhänger“, so Büchel.

Außer Textilien biete das Möbelhaus zudem Bücher, Teppiche, ayurvedische Kleinigkeiten und Räucherstäbchen mit Zubehör an. Seit 2000 finden Kunden das Geschäft in Mombach. (rk)

Logo