Außergewöhnliche Läden in Mainz

Nachhaltiges Konzept, ungewöhnliches Produkt oder einzigartige Umsetzung: Wir stellen euch außergewöhnliche Läden in Mainz vor.

Außergewöhnliche Läden in Mainz

Ob besondere Ideen, eine außergewöhnliche Geschichte oder Produkte, die man sonst nicht überall bekommt: in Mainz gibt es viele individuelle Läden. In unserer Serie stellen wir euch einige vor. Nach dem ersten, zweiten und dritten Teil, gibt es heute Teil 4 für euch.

Grinskram

Seit Juni 2016 ist „Grinskram-Green Home Market“ mit seinen nachhaltigen Produkten in der Lessingstraße zu Hause und setzt sich für faire Produktionsbedingungen ein. Inhaber Thomas Mohr setzt bei seinem Sortiment vor allem auf nachhaltige Naturprodukte wie beispielsweise festes Shampoo (festes Stück Seife für die Haare) oder Zahnpasta aus dem Glas. „Besonders am Herzen liegen uns dabei natürliche Pflegeprodukte und (Nutzhanf-) CBD-Produkte. Ganz nach unserem Motto: Stay Green!“, sagt Mohr. Es gebe zudem auch Artikel aus Holz oder Stoff, zum Beispiel Frühstücksbrettchen oder Turnbeutel aus alten Saris (südasiatischer Wickelrock).

Brockenhaus

Bereits seit den 1980er-Jahren gibt es in der Boppstraße das Brockenhaus, einen Trödel- und Antiquitätenladen. Dort findet man alles von Möbeln über Schallplatten bis hin zu Bildern. Die Motivation für den Laden sei primär Nachhaltigkeit und „ein bisschen Schatzsuchermentalität“, sagt Sascha Schneider, einer der Inhaber des Brockenhaus. „Man verleiht alten, gebrauchten Dingen neuen Glanz und macht dadurch die Dinge wieder nützlich, zaubert so ihrem Finder ein Lächeln ins Gesicht“, so Schneider weiter.

Kollektiv Mainz

Beim Kollektiv gibt es Kleidung, Taschen, Pflegeprodukte, Haushaltsartikel, Karten und vieles mehr. Die Idee hinter dem Kollektiv stecke darin, jungen Designern, Start-Ups und Labels die Möglichkeit zu geben, ihre Produkte und Designs im Einzelhandel auszuprobieren. Dazu können sie kostengünstig Flächen anmieten, abseits des Mainstreams. Seit April 2020 wird das Kollektiv von Anne Sophie Sperling und Rosel Marzan geleitet.

Seit Dezember 2020 ist das Kollektiv auch ein Teil des „Lulu“-PopUp-Konzepts im ehemaligen Karstadt-Gebäude. „Hier findet man unsere Fläche direkt im Erdgeschoß“, sagt Sperling. Außerdem gibt es seit Mai 2022 auch einen kleinen „Kollektiv Mainz-Store“ am neuen „in.betrieb“-Standort in Ingelheim, einer Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderungen. Das Besondere: Hier arbeiten Menschen mit Behinderung unter anderem im Verkauf und in der Beratung. „Wir freuen uns, durch diese Kooperation die Inklusion in unserer Region ein Stückchen voranzubringen“, erzählt Marzan abschließend.

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