Ungewöhnliche Restaurants in Mainz

Einzigartiges Konzept, spezielles Ambiente oder eine besondere Vergangenheit: In unserer Serie stellen wir Euch die ungewöhnlichsten Restaurants in Mainz vor. Heute: Teil 3.

Ungewöhnliche Restaurants in Mainz

Mehr als nur Fresstempel: In unserer Serie stellen wir Euch ungewöhnliche Restaurants in Mainz vor. Ungewöhnlich wegen ihres Konzepts, ihres Ambientes oder wegen einer besonderen Geschichte. Im ersten und zweiten Teil haben wir Euch bereits einige von ihnen vorgestellt, hier sind vier weitere.

Hygge

„Hygge“ - ein Wort, für das es im Deutschen keine 1:1-Übersetzung gibt. Und doch drückt es das Lebensgefühl der Dänen aus: gemütlich, herzlich und in netter Gesellschaft. Im gleichnamigen Café in der Rhabanusstraße 13 soll genau das umgesetzt werden. Allerdings gibt es hier nicht nur dänische Kost, sondern auch allerlei aus anderen Küchen, zum Beispiel orientalisch oder französisch. Was aber nicht fehlen darf: Knäckebrot, Smørrebrød, Fisch, dänischer Käse und Gurken.

Vor vier Jahren eröffnete das Café in den Räumen des früheren griechischen Restaurants „Alexis Sorbas“. Seitdem hat es viele Fans, und sogar einen prominenten: Bon Iver. Der US-amerikanische Folksänger trat in diesem Sommer im Wiesbadener Schlachthof auf, zum Essen ging er aber lieber in das Mainzer Café.

Burgerladen

Als die bekannten Mainzer DJs Rimah Khalouf (Amir) und Bülent Gürler (Butch) den Burgerladen 2011 eröffneten, waren sie der Vorreiter für Qualitätsburger in Mainz. Das Fleisch wird in Bio-Qualität gekauft, alle anderen Zutaten sind regional und saisonal. So bezieht der „Burgerladen“ beispielsweise seine Brötchen von der Landbäckerei Mayer, das Fleisch von der Metzgerei Korschelt.

Abgesehen von vier Kreationen, die fest im Sortiment sind, gibt es jede Woche einen wechselnden Spezial-Burger. Auch für Veggies: Denn jeder Burger kann ebenso mit vegetarischem Patty bestellt werden. Geöffnet hat der Burgerladen in der Quintinstraße täglich bis 22 Uhr, sonntags bis 21 Uhr.

Kelly’s Fresh Kitchen

Wo früher ein Klamottenladen war, gehen heute Salate, Wraps und Bowls über den Tresen. „Kelly's Fresh Kitchen“ in der Großen Bleiche setzt auf frische und gesunde Küche: Wraps, Bowls, Ofenkartoffeln, Suppen - und vor allem Salate. Diese können sich die Gäste selbst zusammenstellen und aus insgesamt 40 Toppings wählen - mit Fleisch, Fisch, vegetarisch oder vegan.

Wer im „Kelly’s“ essen geht, kann dabei auch durchaus auf prominenten Besuch treffen. Inhaber Kevin Nicando hat nämlich einen berühmten Verwandten: Mainz-05-Star Ridle Baku. Auch andere Mainz-Spieler haben dem Restaurant bereits einen Besuch abgestattet. Nicando sagte gegenüber Merkurist: „Unser Essen ist ideal für Sportler.“

Zum Gebirg

Der Name verrät es schon: Hier geht es deftiger zu. Das gutbürgerliche Restaurant „Zum Gebirg“ in der Großen Weißgasse gibt es schon seit 1857, seit 1926 trägt es seinen aktuellen Namen. Beliebt ist hier besonders der Schnitzeltag am Mittwoch, wo es mehrere Variationen inklusive Pommes und Salat zum Preis von 10,50 Euro gibt.

Von Oktober bis März bietet das „Zum Gebirg“ einmal im Monat ein „Schlachtfest für Liebhaber deftig-traditioneller Gerichte“ an. Dann gibt es unter anderem eine Schlachtplatte mit Wellfleisch, Kassler, hausgemachtem Leberkloß, Blut-und Leberwürstchen sowie Kartoffelpüree und Sauerkraut für knapp unter 15 Euro. Wie Inhaberin Eva Trapp gegenüber Merkurist sagte, halte man die Preise stabil, auch wenn es immer schwieriger werde. Sein Fleische bezieht das Lokal vom Fleischgroßhandel Rembser aus Mainz-Kastel „sowie von der Fleischerinnung und Cash & Carry“. (pk)

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