Spektakuläre Vorfälle in Mainz: Diese Bilder bleiben im Gedächtnis

Wir stellen Euch spektakuläre Geschichten vor, die sich in Mainz ereigneten. Heute: der dritte Teil.

Spektakuläre Vorfälle in Mainz: Diese Bilder bleiben im Gedächtnis

Ein wilder Wutanfall, ein Großbrand in der Innenstadt und ein Hauch von Weihnachtszauber: Die Bilder von spektakulären Großereignissen bleiben noch lange im Gedächtnis. In unserer Serie erinnern wir an einige dieser Vorfälle, die sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in Mainz ereignet haben.

Rheingoldhalle in Flammen

Am 16. Mai 2019 zog schon in den Morgenstunden ein auffälliger Brandgeruch durch die Mainzer Innenstadt. Gegen 6:30 Uhr war ein Feuer in der Dachkonstruktion der Veranstaltungshalle ausgebrochen, die zu diesem Zeitpunkt saniert wurde. Schaulustige versammelten sich und beobachteten den Großeinsatz der Feuerwehr und nationale Medien berichteten über das Feuer. Erst in der Nacht gelang es den Einsatzkräften, die letzten Glutnester zu löschen.

Über drei Jahre nach dem spektakulären Brand ist die Sanierung der Rheingoldhalle abgeschlossen, auch wenn Feuer und Löschschaum die Arbeiten weiter verzögerten. Im Dezember 2021 berichteten wir, was sich durch die Sanierung veränderte (zum Artikel).

Mann mit Backstein dreht durch

Nur einen Monat zuvor ereignete sich ebenfalls ein spektakulärer Vorfall in Mainz, wenn auch nicht von so großer Tragweite wie der Rheingoldhallenbrand. Während der Feier zur Semestereröffnung auf dem Mainzer Uni-Campus (SÖF) brannten bei einem Festbesucher offenbar alle Sicherungen durch. Mit einem Backstein in den Händen schlug er auf Fensterscheiben auf dem JGU-Campus ein und zerstörte innerhalb weniger Minuten ganze 24 Stück.

Am Tag darauf tauchte im Internet ein Video auf, das Teile des Ausrasters dokumentierte. Und während die Aufräumarbeiten auf dem Campus noch liefen, wurde gegen den Täter ein Strafverfahren eingeleitet.

„Winter Wonderland“ vor Weihnachten

Zwei Tage vor Heiligabend 2015 verwandelte sich die Walpodenstraße in ein „Winter Wonderland“. Geschneit hatte es allerdings nicht, stattdessen sorgte ein Gasleck in einem Tankzug vor der Sektkellerei Goldhand für eine Art Nebellandschaft.

Sogar internationale Medien berichteten über den Vorfall, unter anderem die „New York Times“, das „Wall Street Journal“ und der „Telegraph“. Das beste war allerdings, dass sich niemand verletzte, denn das damals entwichene Kohlendioxid ist nicht ungefährlich - vor allem in Kellerräumen.

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