Orte in Mainz, die sich wie Ausland anfühlen

Wer sich wie in Frankreich, England oder in den USA fühlen will, muss die Stadtgrenzen gar nicht verlassen. Im dritten Teil unserer Serie stellen wir euch weitere Orte in Mainz vor, die an Ausland erinnern.

Orte in Mainz, die sich wie Ausland anfühlen

Wer in Mainz wohnt, muss eigentlich gar nicht verreisen. Denn an vielen Stellen erinnert Mainz an Städte im Ausland. Das liegt zum einen an der wechselvollen Geschichte der Stadt, zum anderen daran, dass einige Bauwerke bewusst nachgebaut wurden. Wir stellen euch drei weitere Orte in Mainz vor, die sich ein bisschen wie Ausland anfühlen (zu Teil 1 und Teil 2).

Mainzer Hauptfriedhof

Französische Touristen, die durch den Mainzer Hauptfriedhof spazieren, könnten sich an Paris erinnert fühlen. Denn der Friedhof Père Lachaise ähnelt dem ältesten Friedhof in Mainz. Und tatsächlich war nicht die französische Hauptstadt Vorbild, sondern umgekehrt. Der Mainzer Hauptfriedhof wurde 1803 angelegt, ein Jahr später folgte Père Lachaise.

Mainzer San Francisco

Seit einigen Jahren trägt die Gaustraße den Spitznamen „San Francisco von Mainz“. Erfinder des Begriffs soll Hubert Neumann sein, nach dem die frühere Bar „Huberts“ benannt ist. Tatsächlich erinnert die „Gaugass“ mit ihrem steilen Aufstieg, den Cafés, Restaurants und den vorbeiratternden Straßenbahnen ein wenig an die US-Metropole.

Manchester in Mombach

Industrie-Charme, rauchende Fabriken und Backstein-Optik: Die Gegend um die Waggonfabrik in Mombach erinnert an die englische Stadt Manchester. In der Waggonfabrik Gebrüder Gastell, die 1845 gegründet wurde, wurden lange Zeit Eisenbahn- und Straßenbahn-Fahrzeuge hergestellt.

Heute wird das Gelände, auf dem sich auch die Halle 45 befindet, vor allem künstlerisch genutzt. Und auch Manchester hat sich stark gewandelt: Aus der früheren Industriestadt, die das Sinnbild für Hardcore-Kapitalismus war, ist längst eine moderne Großstadt geworden.

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