Läden in Mainz, die Ihr kennen solltet

Lange Tradition, ungewöhnliches Produkt oder einzigartige Umsetzung: Wir stellen Euch ein paar Mainzer Läden mit besonderen Konzepten vor. Heute: Teil 3.

Läden in Mainz, die Ihr kennen solltet

Ob Bekleidung, Bücher, Möbel oder Kaffee: Läden, in denen Ihr diese Produkte findet, gibt es viele. Doch es müssen nicht immer Ketten sein, in denen Ihr einkaufen geht. Einige Mainzer Läden verfolgen nämlich eine individuelle Idee, um ihre Kunden glücklich zu machen. In den ersten beiden Teilen unserer Serie haben wir Euch bereits ein paar dieser Läden vorgestellt. Hier sind vier weitere, die Ihr unbedingt kennen solltet.

Fuchs & Bente

Wer seine Wohnung neu einrichten möchte und viele schöne und außergewöhnliche Möbel und Deko sucht, der ist bei „Fuchs und Bente“ richtig: Die Inhaberinnen Franziska Fuchs und Bente Oelkers führen den Laden in der Gaustraße bereits seit sieben Jahren. „Wir kaufen nur Dinge ein, die wir gerne selbst zuhause hätten“, erzählt Bente. Im Laden gibt es alles zu kaufen, „was ein Zuhause schöner macht“.

Die Gründung des Ladens war eine eher spontane Idee. „Es ging alles ganz schnell. Wir wollten das gemeinsam machen und der Laden in der Gaustraße stand leer. Ganz schnell hatten wir Kontakt zum Vermieter und dann ging’s los“, erzählt Bente. Mittlerweile haben sie einen zweiten Laden, „Oh Kiddo“, auch in der Gaustraße. Den beiden Inhaberinnen ist es wichtig, für jedes Alter und jedes Budget etwas anzubieten.

Kollektiv Mainz

Lokale Labels, Start-ups und andere kreative Köpfe unter einem Dach versammeln - das war die Idee von Leny Stegmaier und Vera Kohl. Im vergangenen Jahr haben sie das „Kollektiv Mainz“ in der alten Feuerwache, Neubrunnenstraße 13, eröffnet.

Seitdem wechselt das Sortiment immer wieder. „Wir haben keinen festen Rhythmus, in dem das Sortiment beziehungsweise die Labels ausgewechselt werden. Wir erhalten immer wieder Bewerbungen oder schreiben selbst Labels an, ergänzen oder passen das Sortiment fortlaufend an“, erklärt Mitbegründerin Leny.

Mit diesem Konzept wollen sie „Labels die Möglichkeit geben, sich im stationären Handel auszuprobieren und mit anderen Machern Räumlichkeiten zu teilen und sich auszutauschen“, erklärte Vera im Mai gegenüber Merkurist.

Bis vor Kurzem hatte auch der „Pankratius Hof“ einen Bereich im Laden, in dem sie ihre Croissants, Brote und weitere Produkte angeboten haben. Aktuell könnt Ihr im Kollektiv unter anderem die Produkte von dem Frankfurter Label „30x40“, „Got Bag“ aus Mainz, die Rucksäcke aus Meeresplastik herstellen, und „Pussypaper“ aus Wiesbaden kaufen.

Strampelwicht

Ökologische Kindermode und Ausstattung, das gibt es seit mehr als zwölf Jahren im „Strampelwicht“. Wer auf schadstofffreie Kleidung und Naturtextilien Wert legt, der ist bei Inhaberin Judica Schwab und ihrem Team genau richtig: „Es ist ein tolles Gefühl, Kunden mit einer richtigen Beratung das Leben leichter zu machen“, erzählt die Inhaberin. Im Jahr 1997 hat sie mit Stoffwindeln angefangen, seit dem hat sie ihr Sortiment stetig erweitert. Mittlerweile könne man sein Kind komplett im Strampelwicht ausstatten, sagt sie.

Neben Kinderkleidung und einigen ausgewählten Kleidungsstücken für Erwachsene findet man im Strampelwicht unter anderem auch Baby-Tragen. Wichtig ist Schwab, auch Alternativen anzubieten: „Unsere Anbieter sind zertifiziert und haben faire Arbeitsbedingungen. Wir versuchen damit im Kleinen die Welt ein wenig besser zu machen.“

Marsico

Italienische Spezialitäten, die in Mainz schon fast Tradition haben: Schon seit mehr als 30 Jahren gibt es den italienischen Supermarkt von Rosaria Marsico im Bleichenviertel. Von italienischer Wurst bis hin zu Nudeln und kleinen Snacks sind hier fast alle Spezialitäten aus Italien erhältlich. Viele der Produkte stammen aus der Heimat der Inhaberin, Kalabrien.

Auch unterschiedliche Weiß- und Rotweine, Grappas sowie frische Pasta und Brote gibt es im Laden der Italienerin - diese gibt es täglich zu kaufen: Geöffnet hat der Laden an der Hintere Bleiche 17 immer montags bis freitags von 9:30 bis 18:30 Uhr und samstags von 8 bis 15 Uhr.

In Teil eins und zwei haben wir Euch schon einige Läden vorgestellt. Welche kennt Ihr noch? Postet Eure Ideen unter diesen Artikel! (df)

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