Außergewöhnliche Läden in Mainz

Nachhaltiges Konzept, ungewöhnliches Produkt oder einzigartige Umsetzung: Wir stellen euch außergewöhnliche Läden in Mainz vor.

Außergewöhnliche Läden in Mainz

Ob besondere Ideen, eine außergewöhnliche Geschichte oder Produkte, die man sonst nicht überall bekommt: In Mainz gibt es viele individuelle Läden. In unserer Serie stellen wir euch einige vor, die ihr unbedingt kennen solltet. Nach dem ersten und zweiten Teil, gibt es heute Teil 3 für euch.

Pinke Distel

Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren ist die Ideen- und Illustrationswerkstatt „Pinke Distel“ in der Frauenlobstraße zu finden. Ihr Angebot erstreckt sich von Kleidung über Postkarten und Frühstücksbrettchen bis hin zu Geschenkboxen und illustrierten Geburtstagskalendern. Dabei darf der Bezug zu Mainz nicht fehlen. „Wir entwickeln mit Liebe, Spaß und Humor wortwitzige Produkte für mehr Freude im Alltag“, erklärt Inhaber Marc Distel. Dabei reize ihn vor allem, keinen strikten Fahrplan zu haben und der eigen Intuition zu folgen. Unterstützung erhält er hierbei von Christine Otte, die für Design und Illustration verantwortlich ist. „Auf diesem Weg sind schon viele großartige Projekte, Kooperationen und Produkte entstanden“, so wie das Gesellschaftsspiel „Mainz aus dem Häuschen“ (wir berichteten).

Altstadt-Kopierladen

„Alle Drucksachen kompostierbar und nachhaltig zu machen und somit den Fußabdruck so gering wie möglich zu halten“, ist laut Inhaber Julian Jakob die Motivation hinter dem Kopierladen in der Neutorstraße. 1984 von seinen Eltern gegründet, kam es 2012 zum Generationswechsel und somit zu einer vollständigen Umstellung des Betriebs auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Um seinem klimaneutralen Anspruch gerecht zu werden, unterstützt der „Altstadt-Kopierladen“ nationale und internationale Aufforstungsprogramme. Dadurch wird für jeden Baum, der für den Papierdruck gefällt wird, ein neuer gepflanzt. Des Weitern ist der Laden spezialisiert auf Druck mit Wachsblöcken ohne Kartusche, was etwa 90 Prozent Müll vermeiden soll. Das alles mache den Laden, nach Aussage von Jakob, zum einzigen nachhaltigen Copyshop in Deutschland.

Da Jakobs Eltern in Papua Neuguinea Entwicklungshilfe leisteten, wuchs er fernab des westlichen Lebensstils auf. Diese Erfahrung habe sein Engagement geweckt. So unterstützt er mit seinem Laden neben Aufforstung und Müllreduzierung auch soziale Projekte und übernimmt Bildungspatenschaften für Kinder in Nepal.

„Elas Bräute“

Gelegen im Dachgeschoss einer alten Kaserne in Mainz-Gonsenheim verspricht „Elas Bräute“ eine „entspannte Atmosphäre“ bei der Suche nach dem perfekten Kleid. Ursprünglich aus dem Online-Marketing kommend, hat Inhaberin Elena Godbold 2018 ihren Traum eines eigenen Brautmodenstudios verwirklicht. Für sie ist jede Braut, die zu ihr kommt, eine „Freundin auf Zeit“, für die sie sich entsprechend Zeit nimmt. Das Angebot von „Elas Bräute“ umfasst Brautkleider von verschiedenen deutschen und internationalen Labeln. Vor Ort werden sie maßgeschneidert für jede Braut angepasst.

Doch außer Brautmode bietet „Elas Bräute“ noch weitere Leistungen an. Auf der Webseite des Geschäfts werden unter anderen auch Fotografen, DJs und Goldschmiede vermittelt. In einem Blog berichtet Ela zudem von Hochzeiten, die sie begleitet hat, und gibt Tipps rund um das Thema „Braut“ beziehungsweise nachhaltige Brautkleider und Brautmode für Schwangere. Des Weiteren finden regelmäßig Workshops und Events in ihrem Studio statt, das auch für private Veranstaltungen gemietet werden kann.

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