7 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Ein hungriger Einbrecher, ein nackter Mann auf der Autobahn und ein echtes Sportdrama – wir stellen Euch weitere skurrile Geschichten vor, die sich in Mainz und Umgebung ereigneten.

7 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Seit Merkurist im Jahr 2015 an den Start ging, haben wir immer wieder über lustige, kuriose und skurrile Vorfälle berichtet. In unserer Serie stellen wir Euch die besten Geschichten noch einmal vor. Heute: Teil 3.

Kuriose Taxifahrt

Im November des vergangenen Jahres stieg ein Ludwigshafener, 73, versehentlich in Mainz aus dem Zug – und merkte das erst nach einer sehr teuren Taxifahrt. Doch wie das?

Müde von einer langen Zugreise stieg der Mann am Mainzer Hauptbahnhof aus und in ein Taxi ein, um nach Hause zu fahren. In Ludwigshafen angekommen sollte er für die 80 Kilometer lange Fahrt 125,80 Euro zahlen. Als der 73-Jährige das hörte, verschwand er wortlos in seinem Haus und weigerte sich, zu zahlen. Der Taxifahrer rief die Polizei, die den Fall klären konnte: Der 73-Jährige war versehentlich eine Station zu früh in Mainz ausgestiegen. Stattdessen wollte er in Mannheim raus. Er wunderte sich noch kurz über die Umgebung , ließ sich dann aber trotzdem nach Ludwigshafen fahren.

Selama-Drama

Selama Amariam Estopia wird wohl für immer in die Geschichte des Mainzer Gutenberg-Marathons eingehen. Beim Halbmarathon überraschend in Führung liegend überquerte er rund 200 Meter vor dem Ziel eine Matte im Boden, die zur Zeitmessung vorgesehen war. Dabei dachte er irrtümlich, er wäre gerade über die Ziellinie gelaufen. Letztlich wurde Selama nur 29. und zum tragischen Helden des Wettbewerbs.

Doch ganz ohne Pokal sollte Selama nicht bleiben: Merkurist überreichte ihm den „o-ha!-Pokal“ für besondere Leistungen. Im Gespräch verriet Selama, dass er jetzt hoch hinaus will.

Sky-Abo zu teuer

Darüber lachte das Netz: Beim Spiel zwischen Mainz 05 und dem FC Nürnberg in der aktuellen Saison erwies ein Fußballfan seinen Kumpels einen echten Freundschaftsdienst.

Ein Twitter-User aus Nürnberg postete einen Screenshot der Sky-Übertragung des Spiels. Darauf zu sehen: ein Fan, der von seinem Platz in der ersten Reihe ein Live-Video via Facetime weiterleitete. Dazu schrieb der User: „Wenn dir das Sky-Abo zu teuer ist: Facetime regelt.“

Einbrecher gönnt sich Lasagne

Im Januar kletterte ein Einbrecher auf den Balkon einer Wohnung in Ginsheim-Gustavsburg. Er hebelte die Balkontür auf und suchte in den Räumen nach Wertgegenständen. Er fand einen ganz besonderen Wertgegenstand.

Die italienische Wohnungsinhaberin hatte kurz zuvor Lasagne zubereitet. Der Einbrecher konnte nicht widerstehen und ließ ein Stück der Pasta mitgehen.

Nackter Mann auf Autobahn

Nackt-Schock auf der Autobahn: Im Dezember sorgte ein 27-jähriger Wiesbadener für einen kuriosen Polizeieinsatz.

Auf der A61 fuhr der Mann nackt und onanierend in seinem BMW. Dabei belästigte er einen Niederländer. Schließlich hielt ihn die Polizei auf der A60 bei Hechtsheim an und kontrollierte ihn. Der Mann war immer noch nackt.

Sexy Geschenk für Schnorreswackler

Mit ihrem Hit „Pakete, Pakete“ sorgten die Schnorreswackler des Gonsenheimer Carneval-Vereins in der TV-Sitzung „Mainz bleibt Mainz“ in diesem Jahr für gute Stimmung. Als Paketzusteller sangen und tanzten sich die Musiker mit ihren Lieferungen durch das Saal-Publikum. Einer der Sänger versuchte dabei, einem eingeweihten Zuschauer ein Päckchen des Erotikshops „Orion“ zuzustellen:„Würden Sie vielleicht das Paket hier annehmen? Für Sie vom Orion.“

Wenige Tage nach der Sitzung erhielten die Schnorreswackler tatsächlich Post von Orion. Der Inhalt: Traubenzucker, einige Miniatur-Orion-Lkw und 20 Orion-Zollstöcke. Das Highlight der Lieferung: Elefantenrüsselunterhosen. Allerdings keine zwölf Stück — und damit zu wenige für ein Gruppenfoto mit allen Schnorreswacklern.

Geschmacklos-Kostüm an Rosenmontag

Kurios und geschmacklos: Beim Rosenmontagsumzug 2017 trug ein Mann ein Darth Vader-ähnliches Kostüm und hielt dabei einen Stock mit aufgespießtem Puppenkopf in der Hand. Um seinen Hals hing ein Eisernes Kreuz. Zudem warf der Mann mit Rechts-Parolen und Beschimpfungen wie „Halt die Fresse“ um sich.

Verboten war das Kostüm aber nicht. Wie ein Polizeisprecher damals sagte, gebe es keine Regelung, die bestimmte Kostüme verbietet. Auch in dem konkreten Fall habe es keine Anzeige gegeben.

Ihr kennt weitere kuriose Geschichten? Postet sie in die Kommentare. Hier geht es zu Teil 1 und hier zu Teil 2 unserer kuriosen Geschichten.

(ms)

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