5 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Wir stellen Euch skurrile Geschichten vor, die sich in Mainz ereigneten. Heute: der dritte Teil.

5 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Pipi im Club, Schneepenis auf dem Campus und ein kurioser Streit zwischen zwei Ex-Mainz-Trainern – hier sind fünf kuriose Geschichten aus Mainz (zu Teil 1 und Teil 2).

Pipi im Club

Diese Party nahm ein plötzliches Ende. Im August 2017 war ein 25-Jähriger in einem Mainzer Club offenbar so betrunken, dass er Tanzfläche und Toilette verwechselte. Gegen 3 Uhr nachts pinkelte er mitten auf den Dancefloor und einem Gast ans Bein. Zum Ärger aller anderen Gäste pinkelte er noch in die Musikanlage. Die Anlage fiel aus und der Geschäftsführer sah sich gezwungen, den Club für den Abend zu schließen. Als die Polizei eintraf, wurde der 25-jährige - Wiesbadener - gerade vom Geschäftsführer festgehalten, weil er flüchten wollte.

Kloppo gibt Sandro eine Kopfnuss

Eigentlich gelten die beiden als enge Freunde: Ex-Mainz-Coach Sandro Schwarz und Ex-Mainz-Coach Jürgen Klopp. Doch das war anscheinend nicht immer so. Wie Jürgen Klopp einmal gegenüber „SkySport“ erzählte, herrschte zumindest einmal wochenlang Funkstille zwischen den beiden.

Der Vorfall, der die Eiszeit auslöste, spielte sich Anfang 2001 ab, als Klopp und Schwarz noch zusammen für Mainz 05 spielten. Bei einem Trainingsspiel Jung gegen Alt auf glattem Kunstrasen passierte es: „Jung hat 3:0 geführt und Sandro Schwarz hat mich drei Mal von hinten umgehauen“, erzählte Klopp.

„Bist du doof?“, fragte Klopp, Schwarz habe erwidert: „Was willst du denn?“ Dann bewegte Klopp seinen Kopf nach vorne, nach eigener Aussage nur leicht. Dennoch ein Treffer: „Und dann fängt er an zu bluten.“ Wenn man die Aktion als Kopfnuss werte, sei Sandro Schwarz der einzige Mensch gewesen, den er je attackiert habe, sagte Klopp.

Schnee-Penis sorgt für Aufsehen

Winter. Zeit für Besinnlichkeit, Schlittenfahrten und Schnee-Penisse. Letzteres dachte sich zumindest ein Unbekannter im Januar 2017. Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität lag so viel Schnee, dass es für einen künstlerisch anspruchsvollen und ziemlich hohen Schnee-Penis reichte - inklusive Hoden.

Wer der unbekannte Künstler war, erfahren wir wohl nie, sein Werk sorgte aber für viel gute Laune auf dem Campus und in den sozialen Medien. Ein Auszug der Kommentare: „Um Pimmelswillen!“, „Um ehrlich zu sein hätte ich gerne den Schneemann gesehen, dem jetzt dieses Teil fehlt! Der muss gigantisch gewesen sein!“

Hochzeitsfotos lösen Polizeieinsatz aus

Im August 2017 löste ein Ehepaar auf einem Feldweg in Hechtsheim einen Polizeieinsatz aus. Ein Zeuge hatte verdächtige Personen gemeldet, die Kartons hinter „Möbel Martin“ abgeladen hatten. Er vermutete eine illegale Müllentsorgung. Ein weiterer Anrufer meldete ein Lagerfeuer mit schwarzem Rauch, neben dem eine Person liegen würde, zwei weitere würden um das Feuer herum tanzen.

Als die Polizei eintraf, stellte sich alles als harmlos heraus: Ein Ehepaar (Mitte 30) ließ zu seinem Hochzeitstag von einem Fotografen Fotos mit verschiedenen Dekorationen und Situationen anfertigen. Das Feuer war inzwischen abgebrannt.

Penis bleibt in Hantelscheibe stecken

Na gut, nicht in Mainz passiert, aber definitiv kurios. Im September 2017 klemmte sich ein Mann in Worms seinen Penis im Loch einer 2,5 kg-Hantelscheibe ein. Die Berufsfeuerwehr wurde zur Unterstützung ins Klinikum Worms gerufen. Mit Hilfe von Trennschleifer, Vibrationssäge und hydraulischem Rettungsgerät konnte die Hantelscheibe nach drei Stunden entfernt werden.

Der Vorfall hatte allerdings ein trauriges Nachspiel: Im Internet tauchten beschämende Bilder des Mannes auf. Sie zeigen ein blaues OP-Tuch und den Penis des Mannes. Auf einigen Bildern soll der Mann sogar zu erkennen gewesen sein.

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