Unnützes Wissen zu Mainz

Habt ihr es gewusst? In unserer Serie präsentieren wir euch Fakten über Mainz, die nicht jeder kennt.

Unnützes Wissen zu Mainz

Warum gab Ex-Ministerpräsident Kurt Beck seine Mainz-05-Dauerkarte zurück? Welche Promis studierten an der Mainzer Uni? Und was sagte der frühere Oberbürgermister Jockel Fucks zur Queen? Hier sind sieben unnütze Fakten zu Mainz.

Viele Nummern

Das Haus mit der Hausnummer Bismarckplatz 2 trägt gleichzeitig auch die Hausnummern Barbarossaring 12 und 14 und die Hausnummern 13 und 14 der Moltkestraße.

Trennung

Als Mainz im 18. Jahrhundert von Preußen und Österreichern besetzt war, diente die heutige Ludwigsstraße als Grenze. Die Österreicher durften nur im nördlichen Teil der Stadt die Wirtshäuser besuchen, die Preußen nur im südlichen Teil von Mainz.

Dozent Klopp

Auch wenn es aktuell nicht so gut für ihn läuft, liegen Jürgen Klopp in Liverpool die Fans zu Füßen. Was nur die wenigsten Engländer wissen dürften: Der Ex-05-Coach hat auch einen akademischen Hintergrund. Im Jahr 1995 schloss er ein Studium an der Uni Frankfurt als Diplom-Sportwissenschaftler ab. An der Mainzer Uni dozierte er einmalig im November 2005 über „Mentales Coaching im Profifußball“. Der Sport-Professor stellte ihn als „großen Kommunikator“ vor. Klopps Kommentar: „Ja, früher nannte man das einen Schwätzer.“

Leerer Platz

Nachdem er bei der Einweihungsfeier der Coface-Arena ausgepfiffen wurde, verschenkte der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Kurt Beck wütend seine Dauerkarte. Der Grund für die Pfiffe: Beck ist Anhänger des 1. FC Kaiserslautern.

Kein Durchblick

Als Mainz 05 im März 2011 zu Hause gegen den VFB Stuttgart spielte, rastete der Stuttgarter Keeper Jens Lehmann aus. Kurz vor Schluss sah er die rote Karte wegen einer Tätlichkeit gegen Aristide Bancé und verschuldete dadurch einen Elfmeter. Die 05er verwandelten und die Partie endete 1:1. Nach dem Spiel sangen die Mainzer Fans „Lehmann auf den Zaun“. Das bekam dieser aber nicht mehr mit. Er hatte schon das Stadion verlassen und war damit beschäftigt, einem Fan die Brille zu klauen, weil der Fan ihn aufgefordert hatte, „nur einmal normal zu sein“.

Paukende Promis

Nicht nur prominente Dozenten hatte die Mainzer Uni, sondern ebenso bekannte Studenten. Schauspieler Mario Adorf studierte ab 1950 ein paar Semester, unter anderem Philosophie und Psychologie. Der Rapper Kollegah studierte einige Jahren Jura an der Mainzer Uni, bis er sein Studium auf unbestimmte Zeit auf Eis legte. Weitere prominente Mainzer Studenten: Julia Klöckner, Marcel Reif, Gundula Gause, Kristina Schröder und „Super-Nanny“ Katharina Saalfrank.

Königlicher Besuch

Am 23. Mai 1978 besuchte Queen Elizabeth bei strömendem Regen die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt. Unvergessen bleibt nicht nur, dass beim Empfang der Queen niemand einen Regenschirm dabei hatte, sondern auch der legendäre Spruch des damaligen Oberbürgermeisters Jockel Fuchs im Gutenberg-Museum: „And now we go enunner in die Druckerwerkstatt.“

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