Spektakuläre Vorfälle in Mainz: Diese Bilder bleiben im Gedächtnis

In unserer Serie stellen wir euch die spektakulärsten Vorfälle vor, die sich in Mainz ereignet haben. Heute: Teil 2.

Spektakuläre Vorfälle in Mainz: Diese Bilder bleiben im Gedächtnis

Eine filmreife Festnahme in Marienborn, ein Flammen-Inferno und eine Beinahe-Katastrophe: Die Bilder von spektakulären Großereignissen bleiben noch lange im Gedächtnis. In unserer Serie erinnern wir an einige dieser Vorfälle, die sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in Mainz ereignet haben.

Bus hängt über Brückengeländer

Es war ein tragischer Unfall mit glimpflichten Ausgang im Februar 2016: Als ein Linienbus von der Haltestelle Heiligkreuzweg in den fließenden Verkehr fuhr, stieß er mit einem weißen Seat zusammen. Der Bus kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach das Brückengeländer und blieb auf der Brücke über der A60 hängen. Zwei Fahrgäste und der Seat-Fahrer verletzten sich leicht. Alle anderen Insassen konnten den Bus unverletzt verlassen.

Am Nachmittag mussten drei Kräne den Bus bergen. Was blieb, waren spektakuläre Bilder und das Glück, dass niemand schwerer verletzt wurde.

Großbrand in Mombach

2017 kam es zu einem Großbrand, den viele Mainzer mit großen Emotionen verfolgten. Es brannte nämlich ein Hallenkomplex in Mombach, zu dem auch die Werkhalle des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) gehörte – und das kurz vor Fastnacht. In der Halle werden die Motivwagen für den Rosenmontagszug hergestellt. Die Mainzer bangten vor dem Merkurist-Stream, Oberbürgermeister Michael Ebling war vor Ort.

Die gute Nachricht: Ein Übergreifen auf die Werkhalle konnte verhindert werden. Allerdings wurden einige Motivwagen durch das Löschwasser beschädigt. Die Fastnacht fand natürlich dennoch statt.

Filmreife Festnahme

Zu spektakulären Bildern kam es auch Ende 2018: bei der Festnahme eines Terrorverdächtigen im beschaulichen Marienborn. In der Straße „Im Borner Grund“ wurde der damals 26-jährige Syrer festgenommen, weil er einen terroristischen Anschlag in den Niederlanden mitgeplant haben soll.

„Die ganze Straße war gesperrt, niemand wurde durchgelassen“, sagte Anwohner Julius gegenüber Merkurist. Auch er selbst wurde von den Zivilbeamten aufgehalten und durfte sein Grundstück nicht verlassen. „Es standen mehrere Streifenwagen quer, etwa 10 bis 15 Polizisten waren da.“

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