Neue Gastronomien in Mainz

Cafés, Bierbar und Neues am Alten Postlager: Wir zeigen euch, welche Gastronomien trotz Corona in Mainz eröffnet haben.

Neue Gastronomien in Mainz

Auch wenn Corona die Situation für Gastronomen in den letzten Monaten erschwert hat, sind auch im Sommer einige neue Gastronomien in Mainz an den Start gegangen. In unserem ersten Teil haben wir euch bereits einige neue Gastronomien vorgestellt, hier sind vier weitere:

Café Bohne

Ein klassisches Café mit Event-Charakter – so könnte man das „Café Bohne“ beschreiben, das an Fronleichnam in Mainz eröffnet hat. Das Lokal, in dem sich das Café befindet, hat Yevgeniya im vergangenen Oktober angemietet und es seitdem renoviert. Zuvor war 40 Jahre lang eine Pizzeria in den Räumen.

„Wir wollen Künstlern die Möglichkeit bieten, hier ihre Werke auszustellen oder Literatur zu präsentieren.“ Zudem könne das Café auch für kleinere Familienfeiern oder Kindergeburtstage angemietet werden. Dies wolle man aber eher ab Herbst anbieten, wenn sich die Pandemie-Situation hoffentlich weiter entspannt habe.


Postgarten

Das Alte Postlager ist wegen der Corona-Einschränkungen zwar aktuell noch geschlossen, im Außenbereich ist aber einiges los. Seit Anfang Juni hat dort der „Postgarten“ eröffnet. Das Team der „Kleinen Pause“, das normalerweise im Alten Postlager vor allem Flammkuchen, Kaffee und andere Getränke anbietet, hat die Fläche vor der Halle umgestaltet.

Auf der Karte stehen Weine, Biere, alkoholfreie Getränke, aber auch Hochprozentiges wie Gin, Wodka und Kurze. Zu essen gibt es Flammkuchen vom Team der „Kleinen Pause“ und Falafel, Kofta und Pommes von „Cairo65“. „Generell soll der ‘Postgarten’ genau so ein Gemeinschaftsprojekt sein wie das Alte Postlager vorher auch“, sagt das Team. Geöffnet ist der „Postgarten“ donnerstags bis samstags von 16 bis 23 Uhr. Donnerstags ist „Schnaperol-Tag“ – dann gibt es Aperol Spritz für 5 Euro.


Café Goldjunge

Im „Café Goldjunge“ in der Badergasse erwartet die Mainzer eine Mischung aus Café und französischer Pâtisserie. Dort gibt es deshalb vor allem Mousse-Törtchen, Tartelettes, Croissants und Brioche - alles hausgemacht. Während in einer deutschen Konditorei eher Stücke von einer großen Torte abgeschnitten werden, sind es in der Pâtisserie ganze Törtchen, die zudem aufwändig dekoriert werden. Zudem werde in der Konditorei eher auf Buttercreme, in der Pâtisserie auf Mousse gesetzt.

Im Café beginnt um 9 Uhr das Frühstück (vegan oder mit Fleisch), um 12 Uhr der Mittagstisch mit Quiche, Galette und Flammkuchen. Das Brot bezieht Inhaberin Kim Alisa Kölsch von der Altstadtbäckerei Vetter, die Wurst von der Metzgerei Lumb. Die Kuchenvitrine ist durchgängig von 9 bis 18 Uhr geöffnet.


Hopfen und Malz

Jahrzehntelang gab es am Mainzer Hopfengarten die Kneipe „Zum Schambes“ – bis sie Anfang 2020 noch vor dem ersten Corona-Lockdown schließen musste. Doch seit einiger Zeit ist wieder Leben an der Ecke Hopfengarten / Augustinerstraße: Aylin Weigt hat mit ihrem Mann zusammen die Bierbar „Hopfen und Malz“ eröffnet.

Beim gastronomischen Konzept steht das Bier im Vordergrund – wie auch schon der Name deutlich macht. „Hopfen und Malz hat sich einfach angeboten, weil wir am Hopfengarten sitzen und eben eine Bierbar sind“, so Weigt. Insgesamt gibt es Zapfhähne mit zwölf verschiedenen Biersorten, darunter auch seltene Fassbiersorten wie Schwarzbier, Guinness, Craftbier und sogar Schöfferhofer Grapefruit.

Logo