Diese Popstars kommen aus Mainz und Umgebung

Helene Fischer, DJ Taucher und Lori Stern: Gleich mehrere kommerziell erfolgreiche Chartstürmer kommen aus Mainz und Umgebung. Wir geben euch einen Überblick, welche Stars noch aus der Region sind und stellen euch dabei auch einen Ex-„Teenstar“ vor.

Diese Popstars kommen aus Mainz und Umgebung

Kürzlich haben wir euch einige Popstars aus Mainz und Umgebung, wie Helene Fischer und Techno-Legende „Taucher“ vorgestellt. Doch es gibt noch mehr berühmte Musiker, die aus der Gegend kommen und sogar international erfolgreich sind. Wir haben sie für euch zusammengestellt.

Steve Bender („Dschingis Khan“)

Berühmt wurde Bender, der bürgerlich Karl-Heinz mit Vornamen hieß, als Sänger der Gruppe „Dschingis Khan“. 1979 nahm der gebürtige Mainzer mit der von Ralph Siegel produzierten Gruppe für Deutschland am Eurovision Song Contest teil. Dort belegte die Band mit dem Hit „Dschingis Khan“ den dritten Platz. Einen weiteren großen Erfolg hatten „Dschingis Khan“ und Bender, dessen Markenzeichen sein Glatzkopf war, mit dem Titel „Moskau“.

Nach seiner Zeit bei „Dschingis Khan“ veröffentlichte Bender auch einige Singles als Solokünstler. Kurz nach der Reunion der Gruppe im Jahr 2005 starb er im Mai 2006 im Alter von 59 Jahren in München an Lungenkrebs.

„Teenstar“ Pierre Humphrey

Ein echter Chartstürmer und Castingshow-Gewinner ist der Mainzer Pierre Humphrey. Im Jahr 2002 holte der damals 16-Jährige bei der RTL 2-Show „Teenstar“ den Sieg. Das Format war die Fortsetzung der Castingshow „Popstars“, aus der schon die „No Angels“ und „Bro’Sis“ hervorgegangen waren. Sein Sieger-Song „Sunshine“ schaffte es bis auf Platz 12 der deutschen Charts.

Nachdem der erste Hype um den Mainzer vorüber war, konzentrierte er sich auf seine Ausbildung als Schauspieler und Musicaldarsteller. Seitdem tritt Humphrey unter anderem erfolgreich in Theatern in Frankfurt, Darmstadt und bei den Mainzer Kammerspielen auf. Laut seiner Facebookseite arbeitet Humphrey aktuell für ein Frankfurter Hotel.

Michael „Mykel“ Johnson („US5“)

International bekannt wurde der Mainzer Michael „Mykel“ Johnson 2005 mit der Band „US5“ – zwar nicht durch eine klassische Castingshow, aber mithilfe des US-Amerikaners Lou Pearlman, der auch die „Backstreet Boys“ und „*NSYNC“ zusammenstellte. Mit der Debüt-Single „Maria“ belegte die Band Platz 1 der deutschen Charts.

Mit „US5“ tourte der heute 33-jährige Mainzer dann um die Welt, verließ die Band allerdings schon zwei Jahre später. Inzwischen ist Mykel als Solokünstler aktiv.

Florian Claus („Voxxclub“)

Regelmäßig auf den vorderen Plätzen in den Albumcharts vertreten ist der Mainzer Florian Claus mit seiner Gruppe „Voxxclub“. Der Sänger ist ausgebildeter Musicaldarsteller und seit vielen Jahren mit seinen Kollegen europaweit unterwegs. Zu den erfolgreichsten Titeln der Trachter-Rocker-Band zählt der Titel „Rock mi“, der mittlerweile fast 37 Millionen Klicks auf Youtube erreicht hat.

K-Pop-Star Alexander Vincent Schmidt („Drippin“)

Schon sein Name verrät seine deutschen Wurzeln: Alexander Vincent Schmidt ist einer der sieben Mitglieder der K-Pop-Band „Drippin“, die erst im Oktober 2020 ihr Debut feierte. Er ist der einzige von ihnen, der nicht ursprünglich aus Korea stammt und soll sogar der erste K-Pop-Star überhaupt sein, der einen deutschen Ausweis besitzt.

2004 soll er laut mehrerer Berichte in Mainz geboren sein. Seine Mutter Sophia war zuvor nach Deutschland ausgewandert und lernte dort seinen Vater Haiko kennen. Als Alex, wie der heute 16-jährige genannt wird, etwa vier Jahre alt war, ist die Familie nach Korea gezogen. Dort ist er dann bereits als Kind in TV-Shows aufgetreten. Jetzt ist er gefeierter Popstar.

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