Diese Getränke kommen aus Mainz

Die Produkte der großen Getränkehesteller sind in vielen Mainzer Supermarktregalen zu finden. Doch es geht auch regionaler: Wir stellen Euch einige Getränke vor, die von Mainzern hergestellt werden.

Diese Getränke kommen aus Mainz

Egal ob Bier, Gin, Saft oder Weinschorle: Immer mehr Getränke kommen direkt aus Mainz. Im ersten Teil der Reihe haben wir Euch bereits vier Getränke vorgestellt, die aus Mainz kommen. Hier gibt es nun drei weitere.

Kuehn Kunz Rosen

Ein kühles Blondes oder ein kernig Helles? Das sind nur zwei der Craftbeer-Sorten, die bei „Kuehn Kunz Rosen“ gebraut werden. Seit einigen Jahren ist das Zuhause der Craftbeer-Brauerei das Alte Rohrlager in Weisenau. Mit der Halle soll es „Liebe auf den ersten Blick“ gewesen sein, als sich Inhaber Wendelin Quadt das Gelände damals genauer ansah.

Wer die Brauerei besucht, kann aber nicht nur ausgefallene Sorten probieren, auch Tastings, Brauereiführungen und Veranstaltungen wie „Bier trifft Schokolade“ oder „Bier trifft Käse“ teilnehmen.

Auch während der aktuellen Corona-Krise sind die Inhaber von Kuehn Kunz Rosen für ihre Kunden da: Das Craftbeer gibt es in Mainzer Supermärkten, aber auch über den Onlineshop. Gutscheine für den Schankraum gibt es bei „Mainz Liebe“.

AiLaike Eistee

Bio-Eistee aus regionalen Zutaten, von Mainzern produziert - das ist „AiLaike“. 2010 gegründet, ist der Hauptsitz noch immer in Mainz - produziert wird 40 Kilometer entfernt in einem kleinen Familienbetrieb. Die fünf Eistee-Sorten sind Mate-Johannisbeere, Zitrone-Minze und Pfirsich-Mango, Orange-Ingwer und Matcha-Apfel. Auf ihrer Website schreibt das „Ailaike“-Team: „Weg vom industriellen und übersüßten Ice Tea, hin zum traditionellen und handgemachten Bio-Produkt.“

Tinte Gin

Er sieht aus wie Tinte, schmeckt aber zum Glück ganz anders: der „Tinte Gin“ von Florian Polakovski. „Er ist ein relativ runder Dry Gin mit Zitrus- und floralen Noten“, sagte Polakovski gegenüber Merkurist (wir berichteten). Das Besondere: Der Gin verfärbt sich von dunkelblau zu lila. Polakovski experimentierte mit Tee- und Kaltgetränken, bis er für den Geburtstag eines Freundes die Rezeptur für den „Tinte Gin“ erfand. „Die blaue Farbe kommt von einer Blume aus Fernost, die in ärmeren Ländern dazu benutzt wird, den PH-Wert von Wasser anzuzeigen.“ Mit seinem Mainzer Start-up „Edelranz“ verkauft er seit Oktober 2018 seinen Gin, der in einer Destille im Rhein-Main-Gebiet hergestellt wird. (df)

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