Diese Geschäfte wünschen sich die Mainzer

Primark, TK Maxx oder ein Elbenwald? Wir haben Euch gefragt, welche Geschäfte in Mainz fehlen. Hier ist der zweite Teil Eurer Antworten.

Diese Geschäfte wünschen sich die Mainzer

Kein großes Einkaufszentrum und eine verhältnismäßig kleine Shoppingmeile: Was Einkaufen angeht, kann Mainz nur schwer mit größeren Städten mithalten. In einem Snip haben wir Euch gefragt: „Welches Geschäft wünscht Ihr Euch in Mainz?“ In einem ersten Teil haben wir bereits fünf Eurer Wünsche vorgestellt, die ihr über Instagram, Facebook und direkt auf der Seite geäußert habt. Hier sind weitere Geschäfte, die den Merkurist-Lesern fehlen.

„Primark“

Die irische Modekette „Primark“ ist vor allem dafür bekannt, dass sie Kleidung zu Tiefstpreisen anbietet. Das lockt vor allem jüngere Kunden in die Stores, die es unter anderem in Frankfurt, Mannheim und Weiterstadt gibt. In Mainz dagegen fehlt ein „Primark“ - das finden zumindest einige Leser. Andere sind ganz froh darüber: „Unfassbar, wie viele sich eine ‘Primark’-Filiale wünschen“, kommentiert etwa Leser Jan.

Denn die Modekette hat nicht gerade den besten Ruf. Da das Unternehmen seine Textilien in Billiglohnländern produzieren lässt, steht es international in der Kritik. Für viele ist „Primark“ nur ein gehypter Ramschladen. Doch gibt es ihn auch bald in Mainz? Vor etwa einem Jahr sagte ein Unternehmenssprecher dazu auf Merkurist-Anfrage: „Da ‘Primark’ zu einem börsennotierten Unternehmen gehört, äußern wir uns nicht zu Spekulationen rund um Store Openings.“

„TK Maxx“

Einen ähnlichen Ruf wie „Primark“ genießt „TK Maxx“. Bis zu 60 Prozent günstiger gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sollen laut Eigenauskunft von „TK Maxx“ die Markenartikel sein, die die Warenhauskette ihren Kunden anbietet. Filialen gibt es unter anderem in Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt - in Mainz jedoch nicht.

Wie eine Sprecherin des Unternehmens vor zwei Jahren auf Anfrage von Merkurist sagte, habe für Wiesbaden gesprochen, dass die Stadt mit fast 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes Hessen sei. Zu einem möglichen Standort in der 220.000-Einwohner-Stadt Mainz sagte sie nur: „Wir sind aber immer auf der Suche nach neuen Standorten.“

Elbenwald

In eine ganz andere Richtung geht der „Elbenwald“: Hier findet man Superhelden-Figuren, Elbenkleider oder Keksdosen, die aussehen wie der Todesstern aus „Star Wars“. Im Sortiment von „Elbenwald“ finden Film- und Gaming-Nerds mehr als 12.000 Fanartikel.

In Deutschland gibt es 30 Stores, darunter zwei in Frankfurt, einen in Mannheim und einen in Koblenz. Und bald auch in Mainz? „’Elbenwald’ wäre super cool“, schreibt Facebook-Userin Kiki. Doch auch hier antwortete eine Sprecherin vor zwei Jahren eher kryptisch: „Wir selbst wissen auch nicht, was die Zukunft bringen wird.“

Weg von den Ketten

Viele Leser wünschen sich aber nicht nur neue Ketten, sondern gerade mehr kleine individuelle Läden in Mainz. So kommentiert etwa Facebook-Userin Eva: „Ich würde mir viele kleine süße Lädchen wünschen. Dass viele Einzelunternehmer ihre Ideen umsetzen können und ihren Traum leben können. Leider bei den Preisen nicht machbar. Irgendwie fehlt das besondere... Überall dieselben Läden. Mich nervt das wirklich.“ Ihr Kommentar hat bereits mehr als 20 Likes bekommen. (df)

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