Diese Filme und Serien wurden in Mainz gedreht

In Mainz sind über die Jahre hinweg einige Filme und Serien gedreht worden - darunter Folgen einer Krimi-Reihe und ein Stop-Motion-Film . Merkurist nimmt euch mit zu den Drehorten.

Diese Filme und Serien wurden in Mainz gedreht

In der Medienstadt Mainz sind in den letzten Jahren verschiedene Film- und Fernsehproduktionen verwirklicht worden. So hatte die Landeshauptstadt bereits vor 2018 ihren eigenen „Tatort“. Doch außer der Krimi-Reihe werden und wurden bereits etliche Filme, Serien und Dokumentationen in Mainz gedreht.

„Tatort“, der im „Giftschrank“ landete

Im ersten Teil der Reihe haben wir bereits über den aktuellen Mainzer „Tatort“ mit Heike Makatsch als Kriminalhauptkommissarin Ellen Berlinger berichtet. Doch schon von 1978 bis 1980 hatte Mainz bereits eine „Tatort“-Kommissarin - Marianne Buchmüller gespielt von Nicole Heesters, die Tochter des niederländischen Schauspielers Johannes Heesters. Heesters war die erste Frau, die im deutschen „Tatort“ ermittelte. Mit „Der Mann auf dem Hochsitz“, „Mitternacht oder kurz danach“ und „Der gelbe Unterrock“ erschienen drei Filme, die allesamt gemischte Kritiken erhielten. Für das meiste Aufsehen sorgte dabei „Der gelbe Unterrock“. Der Film spielt während der Mainzer Fastnacht und zeigt die Suche nach einem Triebtäter. Unter anderem aufgrund der dargestellten Gewaltphantasien an Frauen kam der Film in den „Giftschrank“ des Senders wurde erst im Jahr 2016 ein zweites Mal ausgestrahlt.

Annas Albtraum kurz nach 6

Die Handlung des Films orientiert sich an einem echten Hollywood-Klassiker - „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray. Ebenso wie der von Murray gespielte Protagonist ist Hebamme Anna (Gesine Cukrowski) in einer Zeitschleife gefangen, die sie ein und denselben Tag immer wieder erleben lässt. Der Film des Regisseurs Roland Suso Richter wurde unter anderem in der Mainzer Innenstadt und am Rheinufer gedreht.

Fritz und Friederike

Der Film „Fritz und Friederike“ wurde 1952 vom ungarischen Regisseur Géza von Bolváry realisiert. Friederike (Liselotte Pulver) wird von ihrem Vormund wie ein Junge erzogen und flieht als solcher verkleidet aus einem Mädcheninternat. Da sie reiten, fechten und trinken kann, schließt sie sich als Mann verkleidet der Armee an. In Mainz wurde unter anderem auf der Zitadelle gedreht.

Der Tod des Filmemachers

Der Stop-Motion-Film wurde 2019 nach mehrjähriger Produktion veröffentlicht. Der Abschlussfilm des jungen Regisseurs Cornelius Koch erzählt von der Knetfigur Fredelius, die in der Werkstatt seines Schöpfers zum Leben erwacht. Noch ganz begeistert von seinem neu gewonnenen Bewusstsein muss Fredelius allerdings schnell feststellen, dass sein Schöpfer ihn als den Superschurken seines neuen Films geschaffen und damit auch schon seine Persönlichkeit vorgegeben hatte. Das Set wurde in der Mombacher Waggonfabrik aufgebaut.

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