Das sind die angesagtesten Orte in Mainz

Welche Straßen, Plätze und Viertel in Mainz sind die angesagtesten? Wo zieht es die Leute hin? Wir stellen Euch beliebte Ecken in der Stadt vor. Heute: Teil 2 unserer Serie.

Das sind die angesagtesten Orte in Mainz

Bleichenviertel, Gartenfeldplatz oder „Schon Schön“-Meile: In unserem ersten Teil haben wir Euch bereits angesagte Orte in Mainz vorgestellt. Doch welche Plätze, Straßen oder Viertel gibt es noch, an die es die Mainzer hinzieht? Hier sind vier weitere angesagte Orte in Mainz:

Winterhafen

Wenn die Sonne rauskommt, zieht es wieder viele Mainzer an den Winterhafen. Ein wichtiger Grund: Hier darf man grillen, zumindest wird das laut Stadt „geduldet“. Doch auch wer nicht grillen oder auf der Wiese liegen will, kann rund um den Winterhafen einiges erleben. So hat vor rund zwei Jahren die zweite Filiale von N’Eis im historischen Wehrhäuschen eröffnet. Gegenüber befindet sich ein Restaurant der Kette „Vapiano“.

Am Anfang des Victor-Hugo-Ufers können die Mainzer im Mole-Biergarten sitzen, der sich direkt neben der alten Drehbrücke befindet. Kurz vor der Eisenbahnbrücke betreibt Sternekoch Frank Buchholz das „Bootshaus“. Nach drei Jahren Sanierung hat außerdem das Kulturzentrum (KUZ) im Dezember 2018 wiedereröffnet. Seitdem finden dort wieder Partys, Lesungen und andere Kulturveranstaltungen statt.

Frauenlobplatz

Zwar fiel der Wintermarkt auf dem Frauenlobplatz dieses Mal aus (wir berichteten), doch auch sonst zieht es die Mainzer an den Platz in der Neustadt – vor allem im Sommer. Denn an Spielplatz, Tischtennisplatte oder Basketballkörben versammeln sich Schüler, Studenten und Familien. Auch die Gastronomie rund um den Platz ist in den vergangenen Jahren gewachsen.

2015 eröffnete die hippe Bar„Neustadt Apotheke“, ein Jahr später das vietnamesische Restaurant „an o ban“, das sich mittlerweile vergrößert hat, und 2017 die „Pizzeria Pronto“. Ein richtiges Traditionslokal ist dagegen der „Hahnenhof“, den Tibor und Anja Jakus schon seit mehr als zehn Jahren betreiben. Ein weiterer Tipp: der „BrotPosten“. Hier werden unverkaufte Backwaren vom Vortag aus anderen Bäckereien angeboten. Mit diesem Konzept sieht sich der Laden als „Gegenpol zur Wegwerfgesellschaft“.

Falsch sind allerdings Gerüchte, nach denen bald ein Marktfrühstück am Frauenlobplatz stattfinden sollte.

Gaustraße

„San Francisco von Mainz“: Mit ihrem steilen Aufstieg, den Cafés, Restaurants und den vorbeiratternden Straßenbahnen erinnert die Gaustraße in der Mainzer Altstadt ein wenig an die US-Metropole.

Seit Vera Kohl im Jahr 2012 an der Ecke zur Breidenbacherstraße ihr Café „dicke lilli, gutes kind“ eröffnet hat, kamen immer mehr kreative Bars und Cafés hinzu – darunter die Cocktailbar Hubert (2013), die „Kaffeekommune“ (2014), das Kneipche (2016) und „lillis“ große Schwester Marlene (2016). Schon am Fuße der Gaustraße gibt es mit der Kultkneipe „Zur Andau“, „Ladendorfs Weinhaus“ und „Niko Niko Tei“ weitere Lokale und Restaurants. Diese Kneipendichte ist in Mainz ziemlich einzigartig.

Sömmerringplatz

„Das Mainzer Kreuzberg von Morgen?“, fragte Merkurist bereits vor drei Jahren und meinte damit vor allem den Sömmerringplatz. Damals war gerade Kultmetzger Peter Leussler an den Platz gezogen, nachdem er seinen Standort in der Kurfürstenstraße verlassen musste.

Ortsvorsteher Johannes Klomann (SPD) sah für den Platz schon damals eine positive Entwicklung: Peters Imbiss, der Biergarten der Traditionskneipe „Krokodil“ sowie das mittlerweile geschlossene Buchantiquariat seien eine „kontrastreiche Mischung, die die Unterschiedlichkeit der Neustadt gut widerspiegelt“. Rund um den Sömmerringplatz befinden sich außerdem noch die Lokale „Jack Inn“ und das „Alt Gaadefeld“. Für den Ortsvorsteher ist der Platz mit seinem individuellen Charme „der mediterrane unter den Plätzen“ in der Neustadt. (df)

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