Außergewöhnliche Läden in Mainz

Nachhaltiges Konzept, ungewöhnliches Produkt oder einzigartige Umsetzung: Wir stellen euch außergewöhnliche Läden in Mainz vor.

Außergewöhnliche Läden in Mainz

Ob besondere Ideen, eine außergewöhnliche Geschichte oder Produkte, die man sonst nicht bekommt: In Mainz gibt es viele individuelle Läden. In unserer Serie stellen wir euch einige vor, die ihr unbedingt kennen solltet. Nach dem ersten Teil, gibt es heute Teil 2 für euch.

mutter holunder

Wie Inhaberin Silke Neumann erklärt, habe sie nach etwa 25 Jahren ihre Arbeit als Journalistin und Marketingleiterin beendet und vor sechs Jahren das Tee- und Gewürzhaus mit dem auffälligen Namen „mutter holunder“ gegründet. „Ich wollte meine Leidenschaft weitergeben“, so die Tee-Sommelière gegenüber Merkurist. So spielte Tee in ihrem Leben schon immer eine wichtige Rolle. Als sie Kind war habe ihr ihre Mutter oft Geschichten zum Einschlafen vorgelesen – so etwa das Märchen „mutter holunder“ von Hans-Christian Andersen. In dem Märchen gehe es um eine Holundergöttin aus einem Teekessel, mit der ein kleiner Junge Reisen in ferne Länder unternehme. Und so entstand der Name für Neumanns Teeladen. Dort gibt es 300 Sorten Tee, Feinkost, Geschirr und 80 bis 100 unterschiedliche Gewürze. Bei einer traditionellen „tea time“ in der Tee-Lounge wird zudem Gebäck angeboten.

HustlaKid

Seit Mitte Oktober hat „HustlaKid“ in der Gaustraße geöffnet (wir berichteten). Dort gibt es Süßigkeiten aus aller Welt, beispielsweise aus Costa Rica, Mexiko und Asien – aber auch seltene Süßigkeiten aus Deutschland. Außerdem sind dort auch außergewöhnliche Getränke zu finden: Etwa Calypso aus den USA, asiatische Fanta oder Red Bull Pfirsich aus der Türkei.

Ein ähnliches Verkaufsmodell hatte Inhaber Haschmat schon während der Lockdown-Phasen. „In dieser Zeit haben wir einen Online-Shop mit Süßwaren gegründet“, erklärt der Besitzer gegenüber Merkurist im vergangenen Oktober.

Päfjes

Der Laden des Mainzer Label „päfjes“ bietet faire und nachhaltige Mode mit außergewöhnlichen Siebdruckmotiven. Aber auch Dekoration, Postkarten und andere Produkte gibt es dort. Inhaber Peter gestaltet die Motive für seine Mode selbst und bedruckt sie in Handarbeit. Wegen der für den Einzelhandel schweren Zeit durch die Corona-Lockdowns, muss er seinen Laden in der Mainzer Neustadt zum 4. Juni schließen (wir berichteten). Dann geht es für ihn zurück in die Heimat nach Darmstadt. Die gute Nachricht: Sein Label bleibt bestehen und in seinem Online-Shop kann weiterhin eingekauft werden.

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