5 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Wir stellen Euch skurrile Geschichten vor, die sich in Mainz ereigneten. Heute: der zweite Teil.

5 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Winter Wonderland in Mainz, Sexpuppe im Rhein und betrunkene Studentin im Reisebus nach Dresden – hier sind fünf kuriose Geschichten aus Mainz.

Betrunkene Studentin

Diese Studentenparty muss verdammt gut gewesen sein. Ende November 2016 wartete eine Frau, Anfang 20, nach einer Uniparty nachts am Mainzer Hauptbahnhof auf ihre Straßenbahn. Dass um 3:45 Uhr vor ihr ein Reisebus statt der Straßenbahn stand, schien sie nicht mehr zu merken. Sie stieg ein.

Den Reisebus hatten Jungsozialisten aus dem Saarland gemietet, um zum Bundeskongress der Jusos nach Dresden zu fahren. Die Mainzerin döste im Bus unbemerkt vor sich hin. Morgens um halb acht, etwa vier Stunden später, steuerte der Busfahrer einen Rastplatz in Erfurt an. Hier wollten die Jusos frühstücken, bevor es weiter nach Dresden ging. „Fuck, wo bin ich hier?“, schallte es plötzlich durch den Bus.

Die Jusos wollten die junge Frau nicht am Rastplatz zurücklassen, also nahmen sie sie mit nach Dresden. Dort boten sie ihr an, sie noch zum Hauptbahnhof zu fahren. Doch die Studentin organisierte sich eine Mitfahrgelegenheit zurück nach Mainz.

Mann schläft in Pub-Toilette ein

Es passierte am 1. April 2018, ein Aprilscherz war es jedoch nicht. Ein 32-jähriger Mann ging am späten Abend im Irish Pub in der Weißliliengasse auf die Toilette. Um 4 Uhr wählte er den Notruf - und erzählte der Polizei, was ihm passiert war. Der 32-Jährige war nämlich auf der Toilette eingeschlafen und wurde dort versehentlich zurückgelassen, als der Pub seine Türen schloss.

Die Polizei verständigte den Wirt, der schon nicht mehr im Pub war. Er kam zurück und befreite den Mann aus seiner misslichen Lage. Insgesamt musste der 32-Jährige noch etwa eine Dreiviertelstunde auf der Toilette ausharren.

„Winter Wonderland“ vor Weihnachten

Zwei Tage vor Heiligabend 2015 verwandelte sich die Walpodenstraße in ein „Winter Wonderland“. Geschneit hatte es allerdings nicht, stattdessen sorgte ein Gasleck in einem Tankzug vor der Sektkellerei Goldhand für eine Art Nebellandschaft.

Sogar internationale Medien berichteten über den Vorfall, unter anderem die „New York Times“, das „Wall Street Journal“ und der „Telegraph“. Das beste war allerdings, dass sich niemand verletzte, denn das damals entwichene Kohlendioxid ist nicht ungefährlich - vor allem in Kellerräumen.

Kurioser Einbruch

Drei Jahre später ereignete sich ein wirklich skurriler Einbruch: Am 15. Dezember 2018 brachen drei Jugendliche nachts in ein Grundstück in Ebersheim ein, klauen wollten sie jedoch nichts.

Stattdessen suchten die Jugendlichen das Anwesen nach Außensteckdosen ab - um ihre Handys aufzuladen.

Sex-Puppe im Rhein

Gerade im Sommer kommt es immer wieder zu Großeinsätzen am Rhein, weil dort nach vermissten Personen gesucht wird. Viele Fälle stellen sich am Ende als falscher Alarm heraus. Doch dieser kuriose Fall war auch für die Mainzer Polizei etwas besonderes.

Mehrere Zeugen hatten am Abend des 13. Juni 2017 gemeldet, dass sich etwa 200 Meter westlich der Theodor-Heuss-Brücke eine nackte Person im Rhein befinden soll. Zwei Hubschrauber, Polizei, Feuerwehr und die Wasserrettung waren im Einsatz. Am Ende stellte sich heraus: Es war eine Gummipuppe, die im Wasser trieb. Von nahem erkannten die Einsatzkräfte, dass auf der Schulter der Puppe sogar ein Name steht: Ingo.

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