5 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Wir stellen euch skurrile Geschichten vor, die sich in Mainz ereigneten. Heute: der zwölfte Teil.

5 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Unbekannte dekorieren Ampel, Scholz verdeckt Blitzer und Polizei-Sprecher sorgt für Lacher: Hier sind fünf kuriose Geschichten aus Mainz.

Boppstraße: Spaßvögel dekorieren Ampel

Im Februar 2018 machten sich Unbekannte an der Ecke Boppstraße zur Josefsstraße an der Ampel zu schaffen. Doch mutwillig zerstört wurde die Ampeln nicht. Statt des roten Signals sahen die Autofahrer einen Frankfurter Adler, statt Gelblicht war ein Äppelwoi-Glas zu sehen und statt des grünen Lichts ein Hanfblatt.

Die Stadt wollte den Vorfall damals nicht überbewerten und auch keine Anzeige erstatten. So kurz nach Ende der fünften Jahreszeit könne der ein oder andere vielleicht nicht abrupt auf „ernst“ umschalten, sagte damals ein Sprecher gegenüber Merkurist. „Man muss das auch mit einem humorigen Auge sehen.“

Kuriose Polizeimeldung

Der Mainzer Polizeisprecher Achim Hansen wurde im Sommer 2016 in vielen Medien bundesweit gefeiert. Der Grund: Hansen verfasste eine sehr spezielle Polizeimeldung über einen Fall von Körperverletzung beim Konzert der Band der Rockband „Foreigner“. Beispiel gefällig?

„In der Unusual Heat gestern Abend im Moonlight kamen sich drei Foreigner zu nahe. Nach Inside Information spielten zwei der drei durch ihr Tanzen den Agent Provocateur und es kam zu Head Games mit einem Umstehenden, der sich durch das platzgreifende Tanzen belästigt fühlte. Nachdem alle Beteiligten auf ihrem Can’t Slow Down bestanden, wurde Urgent die Polizei gerufen, die wiederum einen Rettungsdienst verständigte.“

Cannabis-Geruch in der Polizeiinspektion

Und nochmal die Mainzer Polizei: Im Jahr 2019 verriet Polizeisprecher Matthias Bockius, dass er häufig einen ungewöhnlichen Geruch wahrnimmt, wenn er morgens in die Polizeiinspektion am Valenciaplatz kommt. „Manchmal kommt es vor, dass ich oder Kollegen am Aufzug stehen und es sehr stark nach Cannabis riecht“, erzählte Bockius. Meistens dann, wenn die Kollegen im Revier wieder einen großen Fang gemacht haben. Dann muss das Cannabis nämlich genauestens gewogen und getestet werden.

„Dann werden die sichergestellten Drogen natürlich aus oder in die Asservatenkammer transportiert – und das riecht man im ganzen Haus. Und sogar in der Tiefgarage.“ Übrigens: Auf ewig bleiben konfiszierte Drogen nicht bei der Polizei. Sie werden entweder an die Staatsanwaltschaft weitergegeben oder direkt in der Müllverbrennungsanlage vernichtet.

Scholz verdeckt Blitzer

Bundeskanzler, Olaf Scholz und ein Blitzer in der Rheinstraße: Diese ungewöhnliche Kombination sorgte Ende November 2021 für Lacher in sozialen Medien. Zu diesem Zeitpunkt war Scholz allerdings noch nicht Bundeskanzler, um den kleinen Sparer kümmerte er sich aber schon damals. Zumindest indirekt. Denn ein Unbekannter hatte offenbar ein übriggebliebenes Bundestagswahlplakat von dem SPD-Kandidaten so vor einem mobilen Blitzer positioniert, dass dieser nicht mehr auslösen konnte.

Ungewöhnliches Brunnenwasser

Wer im Juni 2017 den Campus der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) über den Haupteingang betrat, rieb sich verwundert die Augen. Der Brunnen am Uni-Forum plätscherte zwar wie zu dieser Jahreszeit üblich, doch was da aus dem Brunnen sprudelte, erinnerte eher an giftige Chemieabfälle als an frisches, klares Wasser. Giftgrünes beziehungsweise gelbliches Wasser plätscherte im Brunnen und schreckte Studenten auf der Suche nach einer angenehmen Abkühlung ab.

Bei der Aktion handelte es sich laut der Universität wohl um einen Streich. In einem kurzen Statement hieß es: „Die grüne Verfärbung des Wassers im Brunnen des Forums geht wohl auf einen 'Scherz' zurück, indem ein Farbstoff oder Spülmittel in das Brunnenwasser gegeben wurde.“

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