Merkurist Kneipen-Special: „Domsgickel“

In unserer Serie stellen wir euch die besten Gastronomien der Stadt vor. Im zehnten Teil geht es um die Kultkneipe „Domsgickel“ in der Grebenstraße.

Merkurist Kneipen-Special: „Domsgickel“

Ob Weinstube, Bierbar oder Traditionskneipe: Was wäre Mainz ohne seine Gastronomie? In unserer neuen Serie stellen wir dir die coolsten Lokale der Stadt vor. Wir wollen von den Betreibern wissen, was ihre Kneipen und Bars besonders macht. Im zehnten Teil unserer Serie geht es um die Altstadtkneipe „Domsgickel“.


Diese Facts zum „Domsgickel“ solltest zu kennen:

  • Eröffnung: 1982

  • Betreiber seit 2005: Ulf Krämer, Sascha Silz und Markus Welter

  • Hier gibt es: Bier, Wein, Longdrinks und Speisen wie Pasta, Flammkuchen, Pizza, Baguettes und Salate

  • Beliebtestes Getränk/Essen: Der Schnaps des Monats, Weinschorle, Bitburger Pils, Münchner Hell und die Pasta

  • Besonderheiten: Die Speisen können durch Ankreuzen der Zutaten auf den hauseigenen Wahlscheinen individuell zusammengestellt werden.

  • Barrierefreiheit: Durch die Stufe am Eingang und die schmalen Türen an den Toiletten ist die Kneipe nicht barrierefrei. Gästen im Rollstuhl wird immer hinein geholfen, eine Behindertentoilette gibt es an einem nahegelegenen Parkplatz.

Das sagen die Betreiber Ulf Krämer, Sascha Silz und Markus Welter

Der Name der Kneipe kam zustande, weil…
… die Vorbesitzer den Namen so ausgesucht haben. Er geht auf den Hahn auf dem Dom zurück. Wir haben nur den Zusatz „Kneipe“ hinzugefügt.

Zur Gastronomie bin ich gekommen durch…
… meine Arbeit als Student hier in der Kneipe. Seit 1997 habe ich gejobbt und dann haben wir Drei 2005 beschlossen, unsere Studentenkneipe so wie sie war zu erhalten. (Ulf)
… meine Schwester, die seit 1992 hier gearbeitet hat. 2000 habe ich dann auch angefangen und dann kam 2005 die Übernahme. (Markus)
… die beiden brauchten jemanden für die Steuern und haben sich dann an mich gewandt. (Sascha)

Wenn ich kein Gastronom wäre, dann…
… wäre ich nur Angestellter im Öffentlichen Dienst. (Ulf)
… wäre ich nur im Marketing und Vertrieb tätig. (Markus)
… würde ich nur meine Marketingagentur leiten. Wir sind alle drei noch hauptberuflich tätig, die Kneipe ist nur unser Nebenberuf, quasi das schönste Hobby der Welt. (Sascha)

Unsere verrückteste Geschichte in der Kneipe war…
… als eines der Bilder, die wir hier aufgehängt haben, verschwunden ist. Das ist erst niemanden von uns aufgefallen, weil es mehrere davon gab. Später hat meine Tochter dann ihren heutigen Lebensgefährten kennengelernt und in dessen WG hat das Bild an der Wand gehangen. (Sascha)
… ein weiteres Bild, das wir noch von unserem Vorgänger übernommen haben, ist auch verschwunden und nicht mehr aufgetaucht. Darauf war ein Wiener Schauspieler zu sehen, der mal hier am Theater Halt gemacht hat. Unser Team hat das Bild nachgestellt und das hängt jetzt am Platz des Originals. (Markus)

Am liebsten sind uns Gäste, die…
… Bier und Wein trinken … (Markus)
… und in Ruhe hier feiern wollen. (Ulf)

Wenn mir ein Gast auf die Nerven geht, dann…
… haben wir eigentlich eine hohe Toleranzschwelle … (Sascha)
… nur unsere Servicemädels sollten nicht dumm angemacht werden. Lautes Grölen mögen wir auch nicht besonders. (Markus)
… bitten wir die Leute aber auch freundlich zu gehen. Mit den Mainzern haben wir auch nie groß Probleme, wenn dann mit Leuten von außerhalb. (Ulf)

In unsere Kneipe sollte man gehen, wenn…
… man einen schönen Abend verbringen will. (Markus)
… man locker und entspannt Leute treffen will. Die Kneipe war früher schon unser Zuhause, jetzt soll es unseren Gästen auch so gehen. (Sascha)


Die Kneipe „Domsgickel“ hat unter der Woche von 17 bis 1 Uhr, sowie am Wochenende von 17 bis 2 Uhr geöffnet. Findet ein Fußballspiel statt, öffnet die Kneipe bereits um 2 Uhr. Du findest sie an der Grebenstraße 16 und auf
Facebook und Instagram.

Wir haben euch bereits die Andau, Onkel Willi’s Pub, Kleine Andechs, das Sixties, Zum Löwen, das Good Time, die Zeitungsente, das Hafeneck und die Bar jeder Sicht vorgestellt.

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