Unnützes Wissen zu Mainz

Habt ihr es gewusst? In unserer Serie präsentieren wir euch Fakten über Mainz, die nicht jeder kennt.

Unnützes Wissen zu Mainz

Was hat Mainz mit dem Vatikan gemeinsam? Warum wurde die Fastnacht 1960 zweimal gefeiert? Und was machten im Jahr 2011 die Aliens über der Stadt? Hier sind sieben unnütze Fakten zu Mainz.

Kurioses Neustadt-Haus

Eigentlich fällt es kaum auf: Viele Keller in der Mainzer Neustadt liegen tiefer als im Rest der Stadt. Der Grund: Früher war das Gebiet um den Gartenfeldplatz häufig überschwemmt. Nach und nach begann man damit, viele Straßen aufzuschütten – allerdings nicht alle. In der Wallaustraße 77 muss man das Haus über den Keller betreten, da sich das Zugangstor im ersten Stock befindet. Beim Bau des Hauses hatte man gedacht, dass auch dieser Bereich noch aufgeschüttet wird.

Knapp am Rekord vorbei

Der am Pariser Tor sitzende Turnverein 1817 ist der zweitälteste Sportverein der Bundesrepublik. Älter ist nur noch der TSV Friedland in Mecklenburg-Vorpommern. Er wurde drei Jahre zuvor gegründet.

Heiliger Stuhl

Jeder kennt ihn: den „Heiligen Stuhl“ im Vatikan. Doch das katholische Machtzentrum in Rom ist nicht der einzige Ort, der diesen Namen trägt: Denn auch das Bistum Mainz ist ein „Heiliger Stuhl“. Alle anderen Diözesen gaben im Laufe der Zeit diese Eigenbezeichnung auf, Mainz blieb dabei. Der Grund ist die herausgehobene Stellung der ehemaligen Erzdiözese unter den deutschen Bistümern.

Traumjahr für Narren

2021 erlebt Mainz eine besonders traurige Fastnacht. Rosenmontag findet wenn überhaupt digital statt. Ganz anders war es 1960: Denn in diesem Jahr fand die Fastnacht zweimal statt. Für die Verfilmung von Carl Zuckmayers „Die Fastnachtsbeichte“ wurde der Zug nachgestellt. Viele Mainzer waren damals als Statisten aktiv.

Spektakuläres Tor

Stephan Kuhnert, heutiger Torwarttrainer bei Mainz 05, gelang im Oktober 1989 etwas Unglaubliches. Der Schlussmann erzielte per Abschlag aus dem eigenen Strafraum ein Tor gegen Borussia Neunkirchen. Das Tor wurde zum Tor des Monats Oktober gewählt.

Überzogene Vorstellung

1964 lief die ZDF-Sendung „Mainz bleibt Mainz“ eine Stunde länger als geplant. Der Grund: Die Zuschauer bekamen einfach nicht genug von Ernst Negers „Humba Täterä“. Sie forderten eine Zugabe nach der anderen.

Aliens in Mainz?

Als die Coface-Arena (heute: Opel Arena) neu war, dachten einige Mainzer im Jahr 2011, es würden Ufos über der Stadt fliegen. Denn die Arena wurde angestrahlt und die rote Farbe der Tribünen färbte den Nachthimmel rot. Ein Foto findet ihr unter anderem hier.

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