Spektakuläre Vorfälle in Mainz: Diese Bilder bleiben im Gedächtnis

In unserer Serie stellen wir Euch die spektakulärsten Vorfälle vor, die sich in Mainz ereignet haben. Heute: Teil 1.

Spektakuläre Vorfälle in Mainz: Diese Bilder bleiben im Gedächtnis

Eine spektakuläre Explosion an Silvester, eine zerdellte Straßenbahn und eine entsetzliche Brandkatastrophe: Die Bilder von spektakulären Großereignissen bleiben noch lange im Gedächtnis. In unserer neuen Serie erinnern wir an einige dieser Vorfälle, die sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in Mainz ereigneten.

Straßenbahnunfall mit vielen Verletzten

Ein schwerer Straßenbahnunfall im morgendlichen Berufsverkehr ereignete sich im April 2018 in der Straße „Am Wildgraben“ im Mainzer Zahlbachtal. 29 Menschen wurden verletzt, nachdem die Bahn nur unweit von der Haltestelle „Bretzenheim Zahlbach“ entgleiste. Glück im Unglück: Trotz aufgeschlagener Zähne und Platzwunden bei den Unfallopfern gab es keine Schwerverletzten oder gar Tote zu beklagen.

Im Herbst 2018 erklärte die Mainzer Staatsanwaltschaft: Schuld an dem Unfall war eine defekte Spannfeder in einer Weiche. Sie sorgte dafür, dass die Straßenbahn entgleiste. Obwohl sie mit leicht überhöhter Geschwindigkeit fuhr, habe die Straßenbahnfahrerin keine Schuld gehabt.

Silvester-Explosion

Das Jahr 2019 begann in Mainz mit einem lauten Knall. Diese Aussage könnte man zwar über jedes Jahr treffen, doch eine unbekannte Person meinte es in dieser Neujahrsnacht besonders gut. In der Holzhofstraße explodierte gegen 0:10 Uhr ein riesiger Böller. Ein Video zeigt, wie spektakulär der Vorfall damals war. Eine Leserin erlitt eine Brandverletzung.

Experten des Landeskriminalamts (LKA) führten in der Woche darauf Messungen am Tatort durch. Doch der Täter konnte nicht mehr ausfindig gemacht werden.

Brandkatastrophe in Mainz-Kostheim

Drei getötete Feuerwehrleute und mehrere Verletzte: Auch über 50 Jahre nach einer Brandkatastrophe im Linde-Werk Mainz-Kostheim ist vielen in Mainz und Wiesbaden die Katastrophe im Januar 1971 noch in Erinnerung geblieben. Für die Freiwillige Feuerwehr Kostheim ist der 23. Januar 1971 bis heute laut eigener Aussage der „schwärzeste Tag“ ihrer Geschichte.

Feuerwehrleute aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet kämpften stundenlang gegen die Flammen an. Als der Brand bereits gelöscht war, stürzte eine Dachkonstruktion ein und verschüttete sechs Feuerwehrleute unter sich. Das jüngste von drei Todesopfern war der erst 16-jährige Feuerwehrmann Karl-Heinz Bremser.

In einem Artikel aus dem Jahr 2021 haben wir das tragische Ereignis genauer aufgearbeitet.

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