So sah Mainz in den 80ern aus

Viele unserer Leser haben die 80er Jahre in Mainz noch selbst miterlebt, andere kennen sie nur noch aus Erzählungen. Seit dieser Zeit hat sich Mainz stark verändert. In unserer Serie stellen wir euch die Unterschiede zwischen damals und heute vor.

So sah Mainz in den 80ern aus

Deutschland war noch zweigeteilt, die Kanzler hießen Helmut und die Jugend hörte Musik aus dem Walkman: Das und vieles mehr waren die 80er-Jahre. Doch wie sah Mainz in dieser Zeit aus? Wir geben euch einen Überblick. Im ersten Teil unserer Serie zeigen wir euch erste Veränderungen im Mainzer Stadtbild. Dabei steht passend zur Jahreszeit die Mainzer Fastnacht im Fokus. Alle Bilder könnt ihr durch Anklicken vergrößern.

Augustinerstraße

Insgesamt 35 verschiedene Zugwege gab es seit 1838 für den Mainzer Rosenmontagsumzug. Die letzte große Änderung war 1995: Weil die Besucherzahlen immer weiter stiegen, konnte der Zug aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr durch die Augustinerstraße führen. Was für jüngere Mainzer kaum noch vorstellbar ist, war in den 80er-Jahren also noch ganz normal. Der Fotograf Gerd Eichmann hat den Umzug durch die enge Straße auf Fotos dokumentiert:

Markt

Das folgende Foto zeigt den Markt. Es wurde uns vom Unternehmen „Listmann“ zur Verfügung gestellt, das sich damals noch im Eckhaus Markt 19 und 21 beziehungsweise Markt 23-29 befand. Auf der Webseite von Listmann könnt ihr nachschauen, welch lange Tradition das Geschäft in Mainz hat. Von 1898 bis zur Bombennacht am 27. Februar 1945 und dann wieder ab 1956 saß Listmann an der Schillerstraße. Im Jahr 1982 zog das Unternehmen dann an den Markt. Aus dieser Zeit stammt auch das Foto.

Im Jahr 2000 zog Listmann dann in die Geschäftsräume in der Schöfferstraße, wo es auch heute noch sitzt. 2003 wurden die Fassaden von Markt 19 und 21 wiederhergestellt und Markt 23-29 neu gestaltet. Seitdem sitzt dort das Modehaus Sinn. Links im Bild seht ihr noch das frühere Geschäft „Korb-Schneider“ an der Ecke zum Rebstockplatz.

Hier noch einmal die Entwicklung des Markts im Überblick: von 1975 über 1982 und 1993 bis heute.

Dom

Jüngere Mainzer kennen den Dom nur noch mit Gerüst. Dass das mal anders war, hat schon unsere Serie zu den 70er-Jahren in Mainz gezeigt. Auch in den 80ern wirkt der Dom aus heutiger Sicht fast etwas nackt. Das folgende Bild stammt aus dem Jahr 1981.

Die Pavillonstruktur in der Ludwigsstraße gab es bereits seit den 60er-Jahren, die LU selbst wurde schrittweise in den 70er Jahren und dann erneut in den 90er Jahren in eine Fußgängerzone umgewandelt.

Ihr habt selbst Bilder aus den 80er-Jahren? Postet sie unter diesen Artikel!

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