Diese Getränke kommen aus Mainz

Die Produkte der großen Getränkehesteller sind in vielen Mainzer Supermarktregalen zu finden. Doch es geht auch regionaler: Wir stellen Euch einige Getränke vor, die von Mainzern hergestellt werden.

Diese Getränke kommen aus Mainz

Egal ob Bier, Gin, Saft oder Weinschorle: Immer mehr Getränke kommen direkt aus Mainz. Wir stellen Euch im ersten Teil unserer Serie vier Produkte vor.

Ziegenhirt

„Aus Mainz für die Welt!“ - so lautet das Motto von Marcel und Flo aus Mainz. Das spiegelt sich auch in ihrem Kaffeelikör „Ziegenhirt“ wider: Die Kaffeebohnen kommen aus der Kaffeerösterei Müller in Bodenheim, hergestellt und abgefüllt wird in Mainz. Die beiden Gründer sind stolz auf ihre „Schnapsidee“. „Es war unglaublich aufregend. Wenn man über ein Jahr tüftelt und feilt und schließlich die erste fertige Flasche in den Händen hält, ist es unbeschreiblich. Man hatte über Monate so viele Entscheidungen zu treffen von der Flaschenauswahl über das Produktdesign bis hin zu den Vertriebswegen“, erzählt Marcel.

Gin mit prominenter Unterstützung

Für ihn zog sich sogar schon TV-Star Joko Winterscheidt aus: den Muscatel-Gin. Der Gin des Mainzer Spirituosenhandels A Witch A Dragon and Me besteht unter anderem aus Wacholderbeeren, gelbem Muskateller, Schale der Bitterorange und Spitzwegrich.

Doch was hat Joko Winterscheidt damit zu tun? Das erklärte er gegenüber Merkurist im Juli 2019 so: „Pascal Hedrich ist seit Ewigkeiten ein sehr guter Freund von mir. Er rief mich damals an und meinte, er hätte einen Gin gemacht, ob ich den mal probieren wollen würde.“ Seitdem ist er Teilhaber am Mainzer Spirituosenhandel. Für den Werbespot einer Zusammenarbeit mit der Handelskette „Real“ zog Winterscheidt blank. „‘Keep it simple. Drink it naked.‘ ist unsere Philosophie seit Tag eins“, erklärte Hedrich gegenüber Merkurist.

Schorle

Weinschorle in Flaschen - und das mit regionalem Wein mit Bio-Siegel. Das ist „RHEINSCHORLE“ (wir berichteten). So heißt das Projekt der Mainzer Jungunternehmer Katharina Bahne, Moritz Brüggemann und Sascha Radewald. Partner ist das Sprendlinger Weingut „Brossmann“.

Seit etwas mehr als einem dreiviertel Jahr gibt es die Schorle nun in Mainz zu kaufen - in Kiosken in der Alt- und Neustadt, im Rewe am Zollhafen und im Bio-Markt Natürlich in der Neustadt. Für das Frühjahr planen die Unternehmer eine weitere Sorte. „Dabei verwenden wir nur reine Rebsorten und keine Verschnitte“, so Radewald gegenüber Merkurist.

Eulchen-Bier

Die Geschichte von „Eulchen-Bier“ begann, als die beiden Gründer Philip Vogel und Leon Lazaridis 2013 für ihre Abschlussarbeit „Rebellion gegen Einheitsbier“ fast 2000 Flaschen brauten und von Hand etikettierten. „Unsere ganze Geschichte, unsere Namensgebung, unsere Biere – einfach alles basiert auf der Mainzer Biergeschichte. Mit dem Kupferberg haben wir einen einzigartigen Ort gefunden, wie wir ihn uns nicht hätten träumen lassen“, so Lazaridis gegenüber Merkurist. Seitdem hat sich viel getan: Mittlerweile umfasst das Sortiment elf Sorten.

(rk)

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