Diese Gastronomien haben im Sommer neu eröffnet

Pop-up-Weinbar, Eiscafé, vietnamesisches Restaurant: Wir zeigen euch, welche Gastronomien trotz Corona in Mainz eröffnet haben.

Diese Gastronomien haben im Sommer neu eröffnet

Auch wenn Corona die Situation für Gastronomen in den letzten Monaten erschwert hat, sind auch im Sommer einige neue Gastronomien in Mainz an den Start gegangen. Wir stellen sie euch in einem ersten Teil vor.

Mainzguide_Popup Weinbar

Weine, Fingerfood und Kunstausstellung: Der Mainzer Paul-Erik Koop („Mainzguide“) eröffnet vom 1. Juli bis zum 30. September eine Pop-up-Bar in der Mainzer Innenstadt.

Geöffnet hat die Bar Donnerstag und Freitag von 17 bis 22 Uhr und am Samstag von 15 bis 22 Uhr. Den Wein erhält die Bar von St. Antony aus Nierstein, für „kleine, hochwertige Speisen“ sorge Murielle Stadelmann vom Weinhaus Bluhm. Zudem stellt die Mainzer Künstlerin Christiane Schauder ihre abstrakten Werke in der Bar aus. „Wir möchten die Mainzer Kunstszene unterstützen, deshalb geht je verkauftem Glas Wein ein Betrag als Spende an lokale Künstler“, erklärt Koop.

Neu ist außerdem das Popup-Frühstück, das es samstags ab 10:30 Uhr gibt. Weck und Worscht kommen von der Metzgerei Frankenberger, Käse von Käse Preuss (Mainzer Wochenmarkt).

Ba Bao

Mit dem „Ba Bao“ hat am 7. Juli ein vietnamesisches Restaurant in der Gaustraße eröffnet. Auf der Speisekarte von Xuan Huy Nguyens Lokal stehen Fleisch- und Fischgerichte, vegetarische und vegane Varianten, Suppen, Salate und Poke Bowls.

Geöffnet ist das „Ba Bao“ dienstags bis freitags von 11 bis 15 Uhr und von 17 bis 21 Uhr. Samstags und sonntags ist es durchgängig von 12 bis 21 Uhr geöffnet und an Feiertagen von 15 bis 21 Uhr. Montags ist Ruhetag.

Eiscafé Piccolino

Ende Juni hat neben der Pizzeria Kiara in der Welschnonnengasse eine neue Eisdiele eröffnet. Inhaber Julio Kalic beschreibt sein Eis so: „Der Fruchtanteil ist bei uns höher als anderswo. Auch im Schokoladeneis ist mehr Schokolade, im Kokoseis mehr Kokos. Aus diesem Grund ist auch der Geschmack viel intensiver. Wir verwenden keine Zusatzstoffe, keine tierischen Bindemittel.“

Das Angebot im Piccolino sei immer von der Saisonalität der Früchte abhängig. „Ab nächster Woche gibt es zum Beispiel Himbeereis, dann Heidelbeere, dann Brombeere“, so Kalic.

Arepas Pa ti Pa mi

Südamerikanische Küche findet man in Mainz nur selten, venezolanische bisher noch gar nicht. Doch seit Mitte Mai ist das anders: Carmen Rivas hat in der Mittleren Bleiche das Restaurant „Arepas Pa ti Pa mi“ eröffnet.

Die venezolanische Küche sei sehr multikulturell, mit Einflüssen aus Europa. „Jede Stadt hat ihre eigenen Gerichte“, sagt Rivas. In ihrem Lokal stehen vor allem Arepas im Fokus. Das sind runde Maisfladen, die mit verschiedenen Zutaten gefüllt werden. Es gibt sie zum Beispiel mit Rind oder Hühnchen, für Vegetarier mit schwarzen Bohnen und Kochbananen oder Avocado und Käse.

Außerdem stehen auf der Karte: Salate, ein Arepas-Burger und süße Arepas als Desserts. Und es gibt das venezolanische Nationalgericht Pabellón Criollo - mit Fleisch oder vegetarisch. „Bei uns sind alle Speisen selbstgemacht“, sagt Rivas.

Baguette House

Seit rund zwei Jahren gibt es das „Baguette House“ bereits in Wiesbaden. Geführt wird das Restaurant in der Rheinstraße 91 von Tamana Raufi. Jetzt gibt es eine zweite Filiale in Mainz, die von Hejrat Baraki geführt wird. In der Gonsenheimer Werrastraße 5 gibt es seit kurzem belegte Baguettes, aber auch Salat-Bowls , Burger, Paninis, Pizzen, Kumpir und afghanische Gerichte.

Geöffnet ist das Restaurant montags bis donnerstags von 11 bis 14:30 Uhr und von 17 bis 1 Uhr. Freitags und samstags öffnet es von 12 bis 2 Uhr und sonntags von 12 bis 22 Uhr. Das „Baguette House“ liefert übrigens auch.

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