Die ungewöhnlichsten Kneipen in Mainz

Einzigartiges Konzept, besonderes Ambiente oder kuriose Öffnungszeiten. In unserer Serie stellen wir Euch die ungewöhnlichsten Kneipen und Bars in Mainz vor. Heute: Teil 1.

Die ungewöhnlichsten Kneipen in Mainz

Ob urige Kneipe, Weinstube oder Hipsterladen: Wer abends etwas trinken gehen will, hat in Mainz die große Auswahl. In unserer neuen Serie stellen wir Euch die ungewöhnlichen Kneipen und Bars im Mainzer Nachtleben vor. Ungewöhnlich wegen der Einrichtung, den Öffnungszeiten oder weil sie einfach ein originelles Konzept haben.

Knerzje

Morgens, 6 Uhr in Mainz. Wenn die letzte Spelunke schon geschlossen hat, öffnet das „Knerzje“ erst. Denn die Eckkneipe in der Frauenlobstraße ist vor allem wegen ihrer Öffnungszeiten ungewöhnlich: 6 Uhr morgens bis zum frühen Abend.

Um 6 Uhr trinken allerdings die wenigsten Gäste Kaffee oder Tee, für die meisten von ihnen ist das „Knerzje“ der Endgegner bei ihrer Kneipentour. Entsprechend authentisch sind die Gespräche am Tresen und an den Tischen.

Der Große Gatsby

„Der große Gatsby“ in der Oberstadt funktioniert nach dem sogenannten Speakeasy-Prinzip: Wer in die „Flüsterkneipe“ rein will, muss vorher klingeln und mindestens 18 Jahre alt sein. Das Prinzip entstand zwischen 1919 bis 1933 in den USA, als einige Kneipen während der Alkoholprohibition weiter hochprozentige Getränke ausschenkten.

Der „Gatsby“ ist allerdings mehr Bar als Kneipe und auf Spirituosen, Longdrinks und Cocktails spezialisiert. Das Magazin „Falstaff“ nahm die Bar im vergangenen Jahr in ihr Ranking der „besten Bars in Deutschland“ auf.

Spiritus

Die Cocktailbar „Spiritus“ in der Neutorstraße hat eine Riesenauswahl von 300 Spirituosen – eine Karte hat die Bar jedoch nicht. Denn das ist das besondere am „Spiritus“: Die Mitarbeiter stellen dem Gast nach seinen Wünschen und Vorlieben einen individuellen Cocktail zusammen. Oft kommt Inhaber Tobias Petri persönlich an den Tisch.

Bis 2015 hieß das Lokal noch „Saloon 5“ und hatte im Nebenraum ebenfalls eine Flüsterkneipe. Anfang 2016 eröffnete es als „Spiritus“ mit neuem Konzept.

Zeitungsente

Obwohl die „Zeitungsente“ keine eigene Speisekarte hat, haben die Gäste die Auswahl zwischen europäischer, orientalischer und asiatischer Küche. Der Grund: Rund um den Neubrunnenplatz haben die Gastronomen eine Kooperation, die in Mainz ziemlich einzigartig sein dürfte.

Die Kellner der umliegenden Restaurants bringen den Gästen der „Zeitungsente“ das Essen an den Tisch. Mit dabei ist schon seit 30 Jahren das italienische Restaurant „Da Bruno“, außerdem: „Bengal Tandoori“, „Do Mo“, „Neubrunnen Kebap“, „Ho Mai“ und „Pascha Fisch“.

Außerdem kann die „Zeitungsente“ auf eine lange Tradition zurückblicken: Die Kneipe am Neubrunnenplatz gibt es schon seit 41 Jahren.

Ihr kennt weitere ungewöhnliche Kneipen in Mainz? Postet Eure Vorschläge unter den Artikel.

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