7 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Eine betrunkene Studentin steigt aus Versehen in einen Reisebus, eine Sexpuppe sorgt für einen Großeinsatz und ein Vermieter bietet ein Wohnklo an - wir stellen Euch skurrile Geschichten vor, die sich in Mainz ereigneten.

7 kuriose Geschichten, die sich in Mainz ereigneten

Seit Merkurist im Jahr 2015 an den Start ging, haben wir auch über lustige, kuriose und skurrile Vorfälle berichtet. In unserer neuen Serie stellen wir Euch die besten Geschichten noch einmal vor.

Paar zerlegt beim Sex öffentliche Toilette

Geräusche wie von einer „Horde Wildschweine“, Blutspritzer an Boden und Wänden und ein zerlegtes Klo – dieses Liebesspiel in der Toilette im „Phönixbowling“ war so wild, dass sogar die Polizei einschreiten musste.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2017 befanden sich in der Bretzenheimer Bowlinghalle gegen halb eins nur noch drei Gäste und drei Mitarbeiter. Zwei der Gäste, ein Mann und eine Frau, verschwanden plötzlich Richtung Toilette. Als nach etwa einer halben Stunde die Mitarbeiter nach dem Pärchen schauen wollten, hörten sie es aus der Kabine rumpeln und krachen. Erst nach rund einer Stunde kam das Pärchen raus: Sie voll bekleidet, er mit nacktem, blutigem und zerkratztem Oberkörper.

Überall an den Wänden und am Boden waren Blutspritzer zu sehen, Klobrille und Klodeckel lagen auf dem Boden, in der Kabinentür war ein Loch. Auch in der benachbarten Toilette klebte Blut. Am Ende musste die Polizei eingreifen.

Betrunkene Studentin

Diese Studentenparty muss verdammt gut gewesen sein. Ende November 2016 wartete eine Frau, Anfang 20, nach einer Uniparty nachts am Mainzer Hauptbahnhof auf ihre Straßenbahn. Dass um 3:45 Uhr vor ihr ein Reisebus statt der Straßenbahn stand, schien sie nicht mehr zu merken. Sie stieg ein.

Den Reisebus hatten Jungsozialisten aus dem Saarland gemietet, um zum Bundeskongress der Jusos nach Dresden zu fahren. Die Mainzerin döste im Bus unbemerkt vor sich hin. Morgens um halb acht, etwa vier Stunden später, steuerte der Busfahrer einen Rastplatz in Erfurt an. Hier wollten die Jusos frühstücken, bevor es weiter nach Dresden ging. „Fuck, wo bin ich hier?“, schallte es plötzlich durch den Bus. Wie die Geschichte weiterging, könnt Ihr hier lesen:

Ein Wohnklo zum Verlieben

Was für ein Schnäppchen! Eine Wohnung, die Ende 2015 im Münchfeld angeboten wurde, schien nahezu perfekt: Fünf Minuten zu Fuß zur Uni, das Zimmer möbliert mit Bett und Kleiderschrank, dazu ein recht neues Badezimmer. Und das Ganze für nur 160 Euro. Allerdings gab es einen Haken: Zwischen „Zimmer“ und Badezimmer fehlte die Wand, das Bett befand sich etwa einen Meter vom Klo entfernt.

Oder anders ausgedrückt: Das vermeintliche Schnäppchen war ein Wohnklo. Tatsächlich gab es damals Interessenten an dem ungewöhnlichen Objekt - und Ärger für den Vermieter.

Mann schläft in Pub-Toilette ein

Es passierte am 1. April 2018, ein Aprilscherz war es jedoch nicht. Ein 32-jähriger Mann ging am späten Abend im Irish Pub in der Weißliliengasse auf die Toilette. Um 4 Uhr wählte er den Notruf - und erzählte der Polizei, was ihm passiert war. Der 32-Jährige war nämlich auf der Toilette eingeschlafen und wurde dort versehentlich zurückgelassen, als der Pub seine Türen schloss.

Die Polizei verständigte den Wirt, der schon nicht mehr im Pub war. Er kam zurück und befreite den Mann aus seiner misslichen Lage. Insgesamt musste der 32-Jährige noch etwa eine Dreiviertelstunde auf der Toilette ausharren.

„Winter Wonderland“ vor Weihnachten

Genau eine Woche vor Heiligabend 2015 verwandelte sich die Walpodenstraße in ein „Winter Wonderland“. Geschneit hatte es allerdings nicht, stattdessen sorgte ein Gasleck in einem Tankzug vor der Sektkellerei Goldhand für eine Art Nebellandschaft.

Sogar internationale Medien berichteten über den Vorfall, unter anderem die „New York Times“, das „Wall Street Journal“ und der „Telegraph“. Das beste war allerdings, dass sich niemand verletzte, denn das damals entwichene Kohlendioxid ist nicht ungefährlich ist - vor allem in Kellerräumen.

Kurioser Einbruch

Fast genau drei Jahre später ereignete sich ein wirklich skurriler Einbruch: Am 15. Dezember 2018 brachen drei Jugendliche nachts in ein Grundstück in Ebersheim ein, klauen wollten sie jedoch nichts.

Stattdessen suchten die Jugendlichen das Anwesen nach Außensteckdosen ab - um ihre Handys aufzuladen.

Sex-Puppe im Rhein

Gerade im Sommer kommt es immer wieder zu Großeinsätzen am Rhein, weil dort nach vermissten Personen gesucht wird. Viele Fälle stellen sich am Ende als falscher Alarm heraus. Doch dieser kuriose Fall war auch für die Mainzer Polizei etwas besonderes.

Mehrere Zeugen hatten am Abend des 13. Juni 2017 gemeldet, dass sich etwa 200 Meter westlich der Theodor-Heuss-Brücke eine nackte Person im Rhein befinden soll. Zwei Hubschrauber, Polizei, Feuerwehr und die Wasserrettung waren im Einsatz. Am Ende stellte sich heraus: Es war eine Gummipuppe, die im Wasser trieb. Von nahem erkannten die Einsatzkräfte, dass auf der Schulter der Puppe sogar ein Name steht: Ingo.

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