Sätze, die Mainzer nie sagen würden

Es gibt einfach bestimmte Sätze, die Mainzer nie sagen würden. Wir stellen euch vier von ihnen vor.

Sätze, die Mainzer nie sagen würden

Egal ob im Sommer oder zur Fünften Jahreszeit: Echte Mainzer erkennt man auch daran, was sie sagen. Hier stellen wir euch vier Sätze vor, die ein Mainzer wohl niemals sagen würde.

„AKK gehört zu Wiesbaden“

Wiesbaden-Kastel, Wiesbaden-Kostheim, Wiesbaden-Amöneburg? Diese Kombinationen wird man hoffentlich nicht so bald hören, schon gar nicht von einem Mainzer. Stattdessen hört man in Mainz den Satz: „Rechts des Rheins ist auch noch Mainz.“ Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Wiesbaden die treuhändische Verwaltung über Amöneburg, Kostheim und Kastel (AKK) übernommen. Doch für die meisten Mainzer gehören die drei Stadtteile immer noch zu Mainz. Das Problem: Der Rhein trennt nicht nur Mainz und Wiesbaden, sondern auch Hessen und Rheinland-Pfalz. Deshalb dürfte es noch lange dauern, bis AKK wieder nach Mainz zurückkommt. Doch immerhin blickt man damit von Mainz nach Mainz.

„Ein Berliner, bitte!“

Ein Pfannkuchen ist flach, ein Berliner ist ein Einwohner Berlins und ein Krapfen ist eine falsch geschriebene Fischart. Das faustgroße Siedegebäck, das schwimmend in Fett ausgebacken und mit Konfitüre gefüllt wird, heißt dagegen in Mainz: Kreppel. Auch den Mainzer Begriff für Brötchen, Semmel oder Schrippe kann man sich gut merken. Denn „Weck“ ist Bestandteil des berühmten Mainzer WWW: Weck, Worscht und Woi.

„Mainz liegt in der Pfalz“

Mainz liegt zwar in Rheinland-Pfalz und in Rheinhessen, aber weder in der Pfalz noch in Hessen. Doch beide Fehler werden gerne gemacht – sogar in Medien.

„Alaaf!“

Wieder ein Fastnachts-Fettnäpfchen: Niemand, wirklich niemand, ruft bei der Mainzer Fastnacht „Alaaf“. Auch „Kamelle“ werden beim Rosenmontagsumzug nicht geworfen.

Ihr kennt noch mehr Dinge, die Mainzer nie sagen würden? Dann schreibt es in die Kommentare.

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